400 Euro waren es, die jetzt Karoline Schug als Vorsitzende der Schlossbergfreunde an Sophies Mutter Eva überreichte. Ursprünglich hatten die Oberbrunner geplant, dass die Natterers das Geld für die Anschaffung eines behindertengerechten Fahrzeuges verwenden sollten. Aber dank zahlreicher Spenden- und Benefizaktionen hatte Eva Natterer eine gute Nachricht: "Die Finanzierung des Autos ist gesichert." Es werde nicht mehr lange dauern, bis der VW aus der Fabrik in Niedersachsen rollt und der Familie zur Verfügung steht.

Das heißt aber noch lange nicht, dass die Natterers aller Sorgen durch die Krankheit von Sophie - die mit einem "offenen Rücken" zur Welt kam - los sind. Beim Umbau ihres neuen Hauses in Maineck müssen Eva und ihr Mann Bruno viel Geld investieren, um einen Aufzug einzubauen. Ohne ihn wäre es Sophie in ein paar Jahren kaum möglich, von einem Stockwerk ins andere zu kommen. "Da können wir das Geld aus Oberbrunn mehr als gut gebrauchen", sagte Eva Natterer. Klar, dass die Oberbrunner da keine Einwände hatten. Karoline Schug war schließlich überzeugt davon, dass die Spende hier am richtigen Platz ist: "Wir freuen uns sehr, dass wir einer Familie aus der Region ein bisschen helfen können."