Schney
Jubiläum

1. FC Schney feierte 100-jährigen Bestehen

Der im Juni 1916 gegründete 1. FC Schney feierte sein 100-jähriges Bestehen in zwei Abschnitten.
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Hier erzielt der Bürgermeister Andreas Hügerich das Tor zum 6:3 Endstand für die Mannschaft der Stadt gegen eine Auswahl der Schneyer Vereine.
Hier erzielt der Bürgermeister Andreas Hügerich das Tor zum 6:3 Endstand für die Mannschaft der Stadt gegen eine Auswahl der Schneyer Vereine.
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Während der offizielle Festakt mit dem Festkommers schon am 30. April im Schneyer Schützenhaus über die Bühne ging, stand das jetzige Festwochenende auf dem Sportgelände des 1. FC Schney ganz im Zeichen sportlicher und geselliger Veranstaltungen. Am Freitagabend ging es zunächst sportlich los mit dem interessanten Fußball-Match zwischen den beiden Schneyer Nachbarvereinen DJK Lichtenfels und 1. FC Michelau, das die DJK mit 2:0 als Sieger sah, ehe anschließend die beiden DJs Caruso und Calibra zu einer heißen DJ-Party einluden.


Lichtenfels gegen Schney

Auch der Samstag begann sportlich mit einem Jugendspiel, das das Team des FC Lichtenfels, das kurzfristig für die SpVgg Ahorn einsprang, gegen die heimische Mannschaft mit 5:1 gewann. Ein sportlicher Höhepunkt war dann das Spiel zwischen einer gemischten Mannschaft der Schneyer Ortsvereine und einer Auswahl der Stadt Lichtenfels, in der neben Mitarbeitern der Verwaltung natürlich auch der sportliche Bürgermeister Andreas Hügerich (SPD)und die beiden Stadträte Bernhard Christoph und Stefan Hofmann mitwirkten. Als Gaudispiel konnte man die vom Vorsitzenden des 1. FC Schney, Hans-Peter Kreusel, geleitete Begegnung sicher nicht bezeichnen, spielten doch beide Seiten zwar fair, aber mit großem Einsatz. Nach zunächst chancenmäßig gleichverteiltem Spielbeginn verlagerte sich das Spielgeschehen mehr und mehr in die Lichtenfelser Hälfte.
Mit einem guten Kombinationsspiel brachten die Schneyer die Lichtenfelser Mannschaft immer wieder in Verlegenheit und gingen mit einer verdienten 3:1-Führung in die Halbzeitpause.

In der zweiten Halbzeit drehte sich der Spielverlauf aber komplett. Offensichtlich verließen dem Team der Schneyer Vereine die Kräfte, so dass ihr Schlussmann noch fünf Mal hinter sich greifen musste und die Lichtenfelser Auswahl mit 6:3 gewann. Die Tore für die Schneyer schossen Alexander Werner (2) und Klaus Stadter, während für Lichtenfels Hans Scheumann (2), Werner Treubel, Daniel Dorsch und der ein großes Laufpensum absolvierende Bürgermeister Andreas Hügerich (2) ins gegnerische Tor trafen.


Urkunde von der Stadt

Bereits vor dem Spiel übergab der Bürgermeister eine gerahmte Urkunde an den Vorsitzenden des Jubelvereins, Hans-Peter Kreusel, mit der die Stadt das sportliche und gesellschaftliche Engagement des Vereins, mit dem er einen wichtigen Beitrag für die örtliche Gemeinschaft erbrachte, würdigte.
Mit dem Auftritt der bekannten Band "Heaven" stand dann am Abend im Festzelt ein geselliger Höhepunkt an. Die fünfköpfige Band aus dem Raum Eltmann mit Wolfgang Rosenbusch (Gitarre, Bass), Markus Will (Bass), Stefan Rausch (Keyboard), Günter Skoberla (Schlagzeug) und Conny Böhmer (Gesang) sorgte gleich von Anfang an mit Songs der 80er und 90er Jahre, mit Oldies, Rock-Klassikern und aktuellen Chart-Hits für ausgelassene Stimmung im Festzelt. Der Platz vor der Bühne war ständig von tanzfreudigen Musikliebhabern belegt, die sich einzeln, paarweise oder in Gruppen zum Rhythmus der Musik bewegten. Mit Hits wie "Atemlos" heizte die Band auch immer wieder die Stimmung an.

Der Sonntag wurde zunächst mit einem ökumenischen Gottesdienst mit der Schneyer Pfarrerin Tanja Vincent und dem Pastoralreferenten Thomas Reich eingeleitet, dem sich ein Weißwurstfrühschoppen anschloss. Am Nachmittag unterhielt die Blaskapelle aus Schwürbitz die Gäste mit eingängigen Melodien, ehe dann am späten Nachmittag der Jubelverein gegen seinen Patenverein 1. FC Redwitz zu einem Freundschaftsspiel antrat. Mit einem gemütlichen Beisammensein klangen die Festtage aus.
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