Eltingshausen

Zeit in Gottes wunderbarer Welt

Wallfahrt auf dem Marienweg zur Talkirche Die Vorbereitungen zur Wallfahrt der Pfarrgemeinde Eltingshausen sind bereits im Gange. Wallfahrer aus Eltingshausen und Umgebung machen sich am 1...
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Foto: schottmonika
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Wallfahrt auf dem Marienweg zur Talkirche

Die Vorbereitungen zur Wallfahrt der Pfarrgemeinde Eltingshausen sind bereits im Gange. Wallfahrer aus Eltingshausen und Umgebung machen sich am 1. September zum sechsten Mal mit der Marienfahne auf den etwa 15 Kilometer langen Weg zur Talkirche bei Münnerstadt.
Musikanten aus Eltingshausen und der Pfarreiengemeinschaft Immanuel
Die Wallfahrt begleiten Musikanten aus Eltingshausen und der Umgebung. Voran die Marienfahne und die
Fahnen der Pfarreingemeinschaft "Immanuel", die von Teilnehmern der jeweiligen Orte getragen werden.
Teffpunkt für die Wallfahrer, die den gesamten Weg mitlaufen wollen, ist um 9 Uhr an der Kirche in Eltingshausen. Von hier aus geht es zum Klang der Kirchenglocken zum Wiesenweg, wo ein Bildstock zum Gebet und Gesang einlädt und Gottes Segen erbeten wird. Weiter durch die morgendliche herbstliche Landschaft in Richtung Schwarze Pfütze, wo am neuen Flurkreuz "Holzweth" eine kurze Gebetsstation eingelegt wird.

Unterwegs ist Zeit für Gebet und Gesang zu den Klängen der Wallfahrtskapelle, ansprechende Texte und Meditationen, Denkanstösse, Betrachtungen zu gegenwärtigen Sorgen und Problemen der Menschen und zu aktuellen Themen zu lauschen. Oder einfach in Stille zu gehen und über sich, über Gott und die Welt nachzudenken. Zeit, einmal eine Pause einlegen, Kraft zu schöpfen für den Alltag. Mitglieder der Schola Eltingshausen und der FAGO-Band unterstützen den Gesang.
Freiwillige Helfer, manchmal spontan aus der Wallfahrtsgruppe, sorgen für einen reibungslosen Ablauf der Wallfahrt, sichern den Weg, tragen abwechselnd Lautsprecher oder Fahnen.

Nach etwa einer Stunde wird die „Schwarze Pfütze“ erreicht, wo sich weitere Pilger anschließen können. Durch Feld und Flur geht es weiter, vorbei an der Rottershäuser Waldsiedlung, durch den Wald; singend und betend oder im persönlichen Gespräch mit dem Nachbarn. Nach einem knapp dreistündigem Weg gelangen die Wallleute unter dem „Engel des Herrn“, dem Angelusgebet zum Talhof, wo sie vom Talhof-Team mit Essen und Getränken versorgt werden.

Schließlich geht es nach einer Stunde Pause frisch gestärkt auf den restlichen Weg zur Talkirche. Dort warten schon die Gläubigen, die mit Privatfahrzeugen gekommen sind, um gemeinsam gegen 13.30 Uhr den Abschlußgottesdienst in der Wallfahrtskirche zu feiern.

Zum Ausklang treffen sich die Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen im Jugendheim Eltingshausen, wozu ab 14.30 Uhr alle Pfarrgemeindemitglieder eingeladen sind.

Organisatorische Hinweise:
ca. 10.00 Uhr ab „Schwarze Pfütze“
ca. 10.45 Uhr ab Waldsiedlung
Der Rückweg ist in Eigenregie zu organisieren.
Es wäre schön, wenn sich wieder einige Musikanten aus den Nachbargemeinden finden, die die Wallfahrt musikalisch bereichern und begleiten. Wer Zeit und Lust hat kann sich bei Sabine Werner, (Tel. 09738/8142) melden.

Die Talkirche ist eine barocke Wallfahrtskirche im Rannunger Tal bei Münnerstadt und ist dem Heiligen Kreuz geweiht. In ihr wird auch eine Mariendarstellung als Gnadenbild verehrt.
Die erste urkundliche Erwähnung der Kirche stammt aus dem Jahre 1360; der Grund ihrer Erbauung liegt im Dunkeln. Sie befand sich ursprünglich allerdings nicht in so abgeschiedener Lage wie heute, sondern an der belebten Straße von Würzburg nach Sachsen-Meiningen. Seit 1449 ist belegt, dass ein Einsiedler ständig in der Nähe der Kirche lebte. Nach den Wirren des Dreißigjährigen Krieges war der Vorgängerbau der heutigen Kirche unbrauchbar geworden und man begann im Jahre 1712 nach Plänen des Hofarchitekten Joseph Greissing mit dem Neubau.
Nach einer in der Bevölkerung verbreiteten Sage geht der Bau der ersten Kapelle auf zwei Bauern aus Rannungen zurück, die bei der Erntearbeit im Tal von heftigem Regen überrascht wurden. Das Wasser staute sich im engen Tal derart an, dass sie mit dem schwer beladenen Fuhrwerk im Morast stecken blieben und mitsamt den Zugtieren in eine äußerst gefährliche Lage gerieten. Deshalb leisteten sie das Gelübde, der Muttergottes im Tal eine Kapelle zu bauen, wenn sie mit Tieren und Fuhrwerk unversehrt nach Hause zurückkämen.
Auf der Wiese neben der Kirche befindet sich ein steinerner Freialtar, über dem sich eine überlebensgroße Kreuzigungsgruppe aus dem Jahre 1941 erhebt.
(Wikipedia)


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