Eltingshausen

Wildbienen-Holznester gebaut

Im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde Oerlenbach wurden auf Initiative von Annemarie und Walter Hönig und in Verantwortung des Pfarrgemeinderats Wildbienen-Holznester gebaut und damit ein Beitrag für die Natur und die Bewahrung der Schöpfung geleistet...
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Foto: schottmonika
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Im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde Oerlenbach wurden auf Initiative von Annemarie und Walter Hönig und in Verantwortung des Pfarrgemeinderats Wildbienen-Holznester gebaut und damit ein Beitrag für die Natur und die Bewahrung der Schöpfung geleistet.
Walter Hönig informierte zu Beginn die Kinder über die Wildbienen. „ Der Bestand der Honigbienen ist sehr stark rückläufig. So bekommen die einzeln lebenden Wildbienen und -wespen eine zunehmend höhere Bedeutung zur Bestäubung von Gemüse- und Obstblüten und natürlich auch Blumen. Aber auch andere Arten sind vom Aussterben bedroht, da es an Nahrung und Brutstätten zunehmend fehlt. Unser Holznest ist eine Nisthilfe für einzeln lebende Wildbienen- und Wespenarten, die ihre Eier in Holz ablegen.“ Den Veranstaltern lag neben dem Spass die dekorativen Nisthilfen selbst anzufertigen besonders am Herzen, den Kindern den Wert und die Nützlichkeit dieser oft unterschätzten Lebewesen zu vermitteln.
Mit diesen Hinweisen ging es an die praktische Arbeit.

Im Hof des Jugendheimes waren Tische aufgestellt. Mit Hammer und Akkuschrauber ausgerüstet holten sich die Kinder die von Sabine Werner gespendeten und von Walter Hönig und Reinhold Steuerwald vorbereiteten Holzstücke. Es konnte gewählt werden zwischen einem Insekt, einem Schmetterling, oder einem Kleeblatt. Mit Hammer und Akkuschrauber ausgerüstet legten die Kinder mit viel Eifer los. Ganz gespannt malten sie erst die Bohrlöcher vor und begannen mit Unterstützung durch Helmut Körner, Herbert Breitenbach sowie Annemarie und Walter Hönig die vielen Löcher mit zwei unterschiedlichen Durchmessern zu bohren. Das war anstrengend und so wurden auch zwei Trinkpause eingelegt. Schon bald nahmen die ersten Wildbienenhäuser Gestalt an. Alle Teilnehmer waren mit großer Begeisterung dabei, den Wildbienen eine Bruthilfe zu basteln.
Mit Hilfe durch Annemarie wurden die Aufhängungen noch angebracht und an die von Metallbau Schlotter zur Verfügung gestellten Stäbe gehängt. Rechtzeitig vor einem kurzen Regenschauer waren alle fertig und nach getaner Arbeit boten Margit Kuhn und Monika Schott eine kleine Stärkung an, die sich alle redlich verdient hatten.

Walter gab noch Tipps, den Stab am besten im zeitigen Frühjahr an eine sonnige, regen- und windgeschützte Stelle unter einem Dachvorsprung oder Baum zu stecken. Die zugedeckten Löcher zeigen dann, dass sich darin Wildbienenlarven entwickeln.
Voller Stolz nahmen die Kinder ihre fertigen Nester und ein Merkblatt mit nach Hause, um einen geeigneten Platz in Garten zum Aufhängen zu finden.

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