Eltingshausen

Wallfahrt zur Talkirche bei Münnerstadt - Zeit in Gottes wunderbarer Welt

Zeit in Gottes wunderbarer Welt Sonntag, 01.09.2019 Rund 55 Gläubige haben an der Wallfahrt der Eltingshäuser zur Talkirche Münnerstadt unter dem Motto "Zeit in Gottes wunderbarer Welt“ teilgenommen...
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Foto: schottmonika
Zeit in Gottes wunderbarer Welt

Sonntag, 01.09.2019

Rund 55 Gläubige haben an der Wallfahrt der Eltingshäuser zur Talkirche Münnerstadt unter dem Motto "Zeit in Gottes wunderbarer Welt“ teilgenommen.
Etwa 55 Wallfahrer hatten sich bei sommerlichem Wetter zum sechsten Mal auf den Fränkischen Marienweg von Eltingshausen zur Talkirche bei Münnerstadt begeben. Nach der Begrüßung durch Sabine Werner in der Kirche St. Martin machten sich die Gläubigen beim Klang der Kirchenglocken auf den Weg. Nach einer Einführung zur Wallfahrt folgte am Bildstock ein Segenstext zum Morgensegen. An der „Wengert“ stimmten die Vorbeterinnen die Teilnehmer zum Thema Zeit ein. Unsere Zeit liegt in Gottes Händen, das bedeute auch zu hinterfragen, wie man mit der Zeit für sich, für Andere, für Gott umgeht. Prioritäten zu setzen, was im Leben zählt. Mit dem Liedtext „Gott hat die Zeit geschaffen – von Eile sprach er nicht“ und das Lied von Siegfried Fietz „Ich wünsche dir Zeit“ wurden die Teilnehmer eingeladen, sich trotz aller Hektik Zeit zu nehmen.
Am Wegkreuz angekommen folgte ein Text zu den Kreuzen der Menschen auf ihrem Weg.
9 Musikanten begleiteten die Wallfahrer mit ihren Melodien zu ihren Gesängen.
Auf dem weiteren Weg durch die schon herbstliche Landschaft wurde um Gottes Beistand zum Frieden gebetet. Eine Meditation zum Thema Einwanderung regte zum Nachdenken darüber an, wie jeder Einzelne damit umgeht.
Die örtliche Scholagruppe bereicherte unterwegs mit einigen Liedbeiträgen die verschiedenen Themenbereiche.
Nach der „Schwarzen Pfütze“ wurden auf die neu dazu gekommenen Teilnehmer begrüßt. Auf der folgenden Wegstrecke wurden im nächsten Gebetsabschnitt die Probleme der Kirche in den Blick genommen. Gebetstexte zum Sonntagsgebot folgten mit entsprechenden Fürbitten, den siebten Tag als Ruhetag einzuhalten. Gebete von Jugendlichen wurden vorgetragen, die verdeutlichten, dass junge Menschen anders mit Gott sprechen. Träume von einer anderen Kirche mit der Bitte zu Gott, sie neu zu erwecken und mit uns damit anzufangen.
Die landschaftlich schöne Strecke durch den Wald und die Natur ab der Muna wurde für die Anliegen zu Umwelt, Natur und Schöpfung verwendet. Die Augen bewusst zu öffnen für die Schönheit der Natur. Dabei wurde bei Litanei, Rosenkranz, Liedern, Fürbitten auch der Anliegen um die aktuellen Themenbereiche Regenwald, Luftverschmutzung, Konsumverhalten gedacht und gebetet.
Nach dem Wald folgte ein Dankgebet, bevor die Gruppe mit dem Angelusgebet den Talhof erreichte und sich während der einstündigen Mittagspause stärken konnte.
Nach dem Dank an alle Teilnehmer und Helfer, sowie dem Talhof-Team für die Bewirtung ging es mit Gebeten zu Maria, Marienrufe durch die Schola und Liedern zu den Klängen der Blasmusik auf das letzte Wegstück zur Talkirche. Dort wurde eine Messe durch Pfarrer P. Okafor aus Nigeria abgehalten. Im Anschluß daran fanden sich noch Viele zu Kaffee und Kuchen im Jugendheim Eltingshausen ein, wo der Organistin, Frau Zänglein ein „Danke-Lied“ durch Sabine Werner und Annemarie Hönig dargebracht wurde und Pfarrer Okafor ein Lied aus seiner Heimat vortrug und der Nachmittag so einen gemütlichen Ausklang fand.
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