Die Senioren aus Aschach treffen sich wieder regelmäßig am 2. Mittwoch im Montag im Pfarrheim.
Für den Nachmittagskaffee im November hatten Pfarrgemeinderatsvorsitzende Gudrun Schmitt und die Organisatorinnen des Seniorenkreises Elisabeth Hein und Renate Gabel zu einem Vortrag eingeladen. Elisabeth Hein begrüßte dazu das Ehepaar Doris und Werner Vogel, die mit vielen Bildern das Leben der heiligen Elisabeth von Thüringen vorstellten. Sie beleuchteten nicht nur die außergewöhnliche Glaubenstiefe der Heiligen, die schon zu Lebzeiten wie eine Heilige verehrt wurde, sondern zeichneten auch die vielfältigen Spuren der „Fürstin der Armut“ in unserer Region nach. Sie lebte auf der nahen Wartburg bei Eisenach. Der Minnesänger Otto von Botenlauben war ihr Großcousin und sie dürften sich öfter begegnet sein. Nach dem Tod ihres Ehemannes wurde die fromme Adelige von der Wartburg vertrieben, fand Unterschlupf im Kloster Kitzingen. Dort war ihre Tante Mechthild Äbtissin. Ihr Onkel, Bischof Eckbert, der Erbauer des Bamberger Doms, wollte die Witwe mit dem Stauferkaiser Friedrich II. verheiraten und setzte sie, nach ihrer Weigerung, für Monate in „ehrenvoller Gefangenschaft“ auf Burg Pottenstein in der Fränkischen Schweiz fest. Mit dem Geld aus dem Verkauf ihrer Witwengüter gründete Elisabeth dann in Marburg ein Siechenhaus, pflegte die Kranken aufopferungsvoll, steckte sich an und starb mit 24 Jahren. Bereits 4 Jahre später wurde sie heiliggesprochen. Bei der Überführung der Gebeine in die ihr gewidmete Kirche in Marburg sollen eine Million Menschen dem Zug gefolgt sein. Mit dabei, Kaiser Friedrich II. Er lief in Mönchskutte barfuß hinter dem Reliquienschrein her. Bis heute ist die Verehrung der Heiligen in aller Welt grenzenlos.