Sassanfahrt

Sportschießen: Relegation zur 2.Bundesliga Süd A. Hofer Sassanfahrt verpasst mit einem soliden Auftritt den Sprung in die 2.Bundesliga

Neun Mannschaften, 45 Schützen und ca. 200 Fans und Betreuer tummelten sich am Samstag in der großen Luftgewehrhalle der Olympiaschießanlage in München Hochbrück. Die Relegation zum Aufstieg in die 2...
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Kein Aufstieg für das Team - aber trotzdem Stolz auf die gute Saison als Vizemeister der Bayernliga Nord/Ost
Das Relegationsteam: v.l. Stephanie Friedel, Christian Holland, Lena Friedel, Trainer Peter Friedel, Sebastian Drawert, Julia Lochau Foto: wacalo
Neun Mannschaften, 45 Schützen und ca. 200 Fans und Betreuer tummelten sich am Samstag in der großen Luftgewehrhalle der Olympiaschießanlage in München Hochbrück. Die Relegation zum Aufstieg in die 2.Bundesliga Süd stand an. Und mitten drin die Andreas Hofer Schützen aus Sassanfahrt und dies bereits zum dritten Mal. Im April 2017 hatten sie schon Mal den Aufstieg geschafft, waren aber dem Niveau der 2.Liga nicht gewachsen gewesen und wieder in die Bayernliga abgestiegen. Nach einjähriger Abstinenz wollten sie es als Tabellenzweiter der Bayernliga Nord/Ost noch mal probieren. Den Ablauf organisierte der Ligaleiter der 2.Bundesliga Süd Ralf Horneber und sein Team. Viele Hochkaräter des bayerischen Kaders und des Nationalkaders gaben bei dieser Entscheidung ihre Visitenkarte ab. Für Spannung und Spitzenergebnisse war also gesorgt. Trotz Lampenfieber versteckte sich das junge Team aus dem Landkreis Bamberg nicht, hielt wacker mit und verließ am Ende des Tages mit einem Mittelplatz erhobenen Hauptes die Olympiaschießanlage. Einmal 1926 Ringe, und dann 1933 Ringe waren ihre Mannschaftsergebnisse, aber damit leider von Anfang an schon zu weit weg von den führenden Mannschaften aus Niederlauterbach und Haibach. Die Sassanfahrter ließen aber die Köpfe nicht hängen, kämpften weiter und landeten am Ende im Mittelfeld. Die Hoferin Lena Friedel war mit 394 und 3962 Ringen eine der besten in der Halle. Auch Sebastian Drawert konnte mit 392 und 391 Ringen voll überzeugen. Nur waren die Spitzenmannschaften in der Breite besser aufgestellt. Da schossen auch die Schützen auf den Positionen 3 – 5 388 Ringe oder mehr. Und die Kaderschützen ließen sich auch nicht lumpen: 396 und 394 Ringe von Michelle Find, 394 und 395 von Thomas Muxel oder Lisa Ungerank mit 392 und 395 Ringen. Das „ who is who „ der bayerischen Schützen demonstrierte sein Können wie auch die Auswahlschützen aus Österreich. Aber die jungen Hofer Schützen steckten den Kopf nicht vor Ehrfurcht in den Sand und schrieben am Wochenende wieder mal Vereinsgeschichte und bewiesen, daß im Landkreis Bamberg auch Spitzenschützen zu Hause sind. Letztendlich siegte Favorit Niederlauterbach aus Oberbayern und die unterfränkische Überraschungsmannschaft SG Haibach stieg als zweiter ebenfalls auf. Als Trostpflaster erhielt das Team Hofer die Ehrenurkunde als Vizemeister der Bayernliga Nord/Ost. Sie wollen wieder kommen zur nächsten Relegationsrunde im Jahr 2010, der olympische Gedanke zählt und der Weg ist das Ziel.

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