Dittelbrunn

Sport und Diät: Tipps gegen Hitzewallungen in den Wechseljahren

Hitzewallungen gehören zu den typischen Beschwerden während der Wechseljahre. Die belastenden Temperaturanstiege treten infolge von hormonellen und körperlichen Veränderungen auf. Bei uns erhalten Sie wirksame Mittel gegen Wechseljahresbeschwerden und Hitzewallungen...
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Hitzewallungen gehören zu den typischen Beschwerden während der Wechseljahre. Die belastenden Temperaturanstiege treten infolge von hormonellen und körperlichen Veränderungen auf. Bei uns erhalten Sie wirksame Mittel gegen Wechseljahresbeschwerden und Hitzewallungen.

Künstliche Mittel gegen Wechseljahre und Hitzewallungen

Viele Frauen werden von plötzlichen Hitzeschüben in den Wechseljahren ereilt. Obwohl sie mitunter eine große Belastung für den Alltag darstellen, können meist ohne Hormonersatztherapie behandelt werden. Der Markt bietet dafür eine Reihe von Medikamenten und Präparaten, mit denen sich den Hitzewallungen entgegenwirken lässt. Dazu gehören zum Beispiel Hormonpflaster und Gele, welche die hormonellen Prozesse regulieren. Meistens genügen allerdings natürliche Maßnahmen, um die Hitzewallungen in den Wechseljahren zu reduzieren.

Natürliche Hilfe: Richtig kleiden und lüften

Hitzeschübe treten vor allem dann auf, wenn der Kreislauf durcheinander gerät. Um ihnen entgegenzuwirken, sollte auf eine gleichmäßige Körpertemperatur geachtet werden. Das heißt: Einkleiden nach dem Zwiebelprinzip und mehrere atmungsaktive Schichten übereinander anziehen. Wenn immer wieder Hitzeschübe auftreten, sollte Wechselwäsche eingepackt werden, damit bei Bedarf ein schnelles Umziehen möglich ist.
Die Schweißausbrüche treten vorwiegend in der Nacht auf. Deshalb gilt, das Schlafzimmer vor dem Zubettgehen zu lüften und auf eine angenehm kühle Raumtemperatur zu achten. Noch wichtiger ist jedoch eine individuelle Wechseljahresdiät.

Eine bewusste Ernährung hilft gegen Hitzewallungen

In den Wechseljahren können neben Hitzewallungen auch Stimmungsschwankungen oder Schlafstörungen auftreten. Außerdem lässt der Mangel an Östrogen und Gestagen das Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt und Knochenschwund steigen. Umso wichtiger ist deshalb eine ausgewogene Ernährung. Dazu gehören natürlich Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukte, Fisch und Eier. Gegen die Hitzewallungen hilft es, viel und regelmäßig zu trinken. Eine wichtige Regel: tierische Fette aus Käse, Fleisch oder Wurst reduzieren und stattdessen auf hochwertige Proteinlieferanten wie fettarmes Rind- oder Putenfleisch sowie Fisch und Hülsenfrüchte setzen. Auf Weißmehlprodukte sowie Schokolade und Chips gilt es zu verzichten. Als Faustregel gilt zudem: Mindestens zwei Liter Flüssigkeit pro Tag aufnehmen - am besten in Form von ungesüßten Kräuter- und Früchtetees.

Körpertemperatur durch Sport und Wechselduschen regulieren

Wer sich im Alter fit hält, kann die Hitzewallungen effektiv abmildern. Hierbei bieten sich Sportarten wie Walking, Jogging oder Schwimmen an. Sie stabilisieren den Blutdruck und helfen dem Herz-Kreislauf-System. Ausdauersport ist außerdem gut für das Gehirn und kann die hormonellen Vorgänge perfekt regulieren.
Auch Wechselduschen sind ein wirksames Mittel gegen akute Hitzewallungen. Sie weiten die Gefäße und unterstützen die Wärmeregulierung im Organismus. Es empfiehlt sich, bereits mit einer Wechseldusche in den Tag zu starten und auch abends vor dem Zubettgehen zwischen warmer und kalter Dusche zu wechseln. Ebenso wirksam sind wechselwarme Fußbäder.

Wann Sie zum Arzt gehen sollten

In der Hochphase der Wechseljahre können die unangenehmen Hitzewallungen 20 bis 30 mal am Tag auftreten. Meistens klingen sie nach einigen Minuten wieder ab. Die intensive Wärme in Gesicht, Hals und Oberkörper wird von den betroffenen Frauen als besonders unangenehm empfunden. Oft kommt ein schmerzhaftes, unangenehmes Herzklopfen hinzu. Wenn die Hitzewallungen nach einigen Minuten nicht abklingen, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Die Hitzewallungen haben eine Weitung der Blutgefäße im Körper zur Folge. Die Folge ist eine erhöhte Durchblutung und damit eine steigende Temperatur im Körper – es kommt zu Rötungen und zu den typischen Schweißausbrüchen. Das Ganze kann sich allerdings auch schnell wieder umkehren, denn auf die Hitzewallungen folgt oft ein Abfallen der Körpertemperatur. Die Folge ist Frieren und Schüttelfrost.

Meistens sind die Hitzewallungen nach ein bis zwei Jahren überstanden. Die Beschwerden während der Wechseljahre können allerdings deutlich länger anhalten. Der Arzt des Vertrauens kann weitere Tipps geben, wie sich gegen Hitzewallungen und Co. am besten vorgehen lässt.

Bei Hitzewallungen in den Wechseljahren können verschiedene Maßnahmen ergriffen werden. Frauen ab 40 sollten ihre Ernährung neu einstellen und Sport zu einem festen Teil ihres Alltags machen. Wer sich darüber hinaus auch noch optimal kleidet und einige Hausmittel in petto hat, kommt gesund und frisch durch die Wechseljahre.

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