Leserbrief zum Amateurfunk in Roßbach

Die Amateurfunk-Anlage, die ein Hobbyfunker in Roßbach betreibt, sorgt nach wie vor für Zündstoff. Unser Symbolbild zeigt Reinhold Wittmann aus Höchstadt an seiner Funkanlage.  Symbolfoto: Christian Bauriedel
 
von LESERBRIEFE

Zu diesem Artikel wurde unter anderem ein Leserbriefvon einem vermeintlichen Lobbyist der Amateurfunker veröffentlicht, der an Zynik kaum zu überbieten ist. Er argumentiert, dass, sofern an den Vorwürfen etwas dran ist, in erster Linie auch die Funker selbst gesundheitlliche Probleme haben müssten. Seit wann sind Funkstrahlen vertikal nach unten gerichtet?

Dieser Leserbriefschreiber ist mit jemand zu vergleichen, der unter einem großen Regenschirm steht, mit dem ablaufenden Wasser seine Nachbarn einnässt und sagt, wenn von diesem Schirm Nässe ausgeht würde, müsste ich ja auch nass sein. Es geht doch nicht darum eine Hetzjagd auf Funker auszulösen, wenngleich derartige Reaktionen von Funkern die Emotionen von betroffenen Nachbarn schon zum Siedepunkt bringen können.

Unabhängig von Grenzwerten und gesetzlichen Vorgaben müssten Kartierungen von Krankheitsfällen im Umkreis der Funker vorgenommen werden. Auch in Breitenbach gibt es eine unheimlich anmutende Häufung von Krankheits- und Sterbefällen unmittelbaren horizontalen Strahlenbereich eines Amateurfunkers! Es geht nicht darum diesen Funker anzufeinden, sondern um den Schutz von Gesundheit und Leben der Nachbarn! Da kann ich nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, weil irgendwelche Grenzwerte bzw. gesetzliche Vorgaben eingehalten wurden.

Josef Jehn aus Oberleichtersbach, der Leserbrief bezieht sich auf den Artikel: "Roßbach und der Amateurfunk: Eine verfahrene Situation" vom 16. Januar 2015



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