Ziegelerden

Internationaler Tag des Rettungshundes

Kronach (bu) Am vergangenen Sonntag fand – wie immer am letzten Sonntag im April – der Internationale Tag des Rettungshundes satt. Dieser Tag des Rettungshundes wird seit 2008 von der Internationalen Rettungshundeorganisation (IRO) organisiert...
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Foto: Burdich
Kronach (bu) Am vergangenen Sonntag fand – wie immer am letzten Sonntag im April – der Internationale Tag des Rettungshundes satt. Dieser Tag des Rettungshundes wird seit 2008 von der Internationalen Rettungshundeorganisation (IRO) organisiert. Eine Initiative, die Rettungshundeorganisationen die Möglichkeit bietet, sich zu präsentieren und gleichzeitig einen Einblick in die wertvolle Arbeit mit Rettungshunden zu geben.

Die Arbeitsgemeinschaft Mantrailing - Rettungshundestaffel & Therapiehundezentrum aus Kronach beteiligte sich als Mitglied der IRO auch in diesem Jahr - übrigens wiederholt als einzige deutsche Organisation - am Internationalen Tag des Rettungshundes. Allerdings waren die Möglichkeiten auf Grund der Beschränkungen durch die Corona-Krise begrenzt, die Leistungsfähigkeit von Rettungshunden einer breiten Öffentlichkeit hautnah und „life“ vorzustellen. Das hat die Arbeitsgemeinschaft aber nicht davon abgehalten auch hier neue Wege zu beschreiten. Mit einem virtuellen Rundgang führten die Verantwortlichen der Arbeitsgemeinschaft Mantrailing über die neu entstehende „Working Dog Area" auf dem Areal des ehemaligen Hartsteinwerkes in Förtschendorf. Die Arbeitsgemeinschaft Mantrailing plant dort in Kooperation mit der „Hartsteinwerk - Working Dog Foundation“ den Bau des größten europäischen Trainingsplatzes für Rettungshundestaffeln und Working Dog Organisations. Die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2021 geplant - sofern alle beteiligten Ämter und Behörden dem Vorhaben zustimmen.

Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Mantrailing, Manfred Burdich, freute sich über den regen Zuspruch dieses virtuellen Rundgangs, der sich sowohl in sozialen Medien als auch per Web-Meetings abspielte. Mehr als 3.500 Interessierte haben den virtuellen Rundgang über das entstehende Trainingsgelände angetreten. Das Fachpublikum hatte zudem die Möglichkeit in mehreren Online-Meetings von Gesicht zu Gesicht sich über die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft Mantrailing und deren Personen- und Leichenspürhunde zu informieren.