Gestungshausen

Es sterbe der Kegel-Sport?

Wir die Vereine müssen gegen den Zeitgeist kämpfen Es ist schon so wie in der NP zu lesen war aus Coburg und Lahm, jedoch macht man es sich zu einfach, die Probleme liegen viel tiefer und den Finger auf andere Zeigen ist nicht die Problemlösung...
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TTC-Freiweg20Gestungshausen
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Wir die Vereine müssen gegen den Zeitgeist kämpfen
Es ist schon so wie in der NP zu lesen war aus Coburg und Lahm, jedoch macht man es sich zu einfach, die Probleme liegen viel tiefer und den Finger auf andere Zeigen ist nicht die Problemlösung.
Sportvereine haben allgemein große Probleme, nicht nur im Kegelsport.
Die Mitgliederzahlen sind überall seit Jahren rückläufig.
Die Ersatzfamilie Verein steht an vielen Orten vor dem Aus.
Kein Nachwuchs, Probleme mit dem Ehrenamt.

Gerade unsere Sportart Kegeln ist in Gefahr!!
Die oder der Verein macht wegen Überalterung und Mitgliederschwund dicht!?
Zu wenig Sporthallen mit einer modernen Vereinseigenen Kegel-Sportstätte, gerade beim Sportkegeln auf privaten Kegelanlagen, die meist veraltet ungepflegt wirken und in Gaststätten anzufinden sind, ist der Sportgedanke und das integrieren von Jugendlichen ein Problem.
Zu wenig ausgebildete Übungsleiter, das ist mit das größte Problem gerade in der Zusammenarbeit mit den Schulsport!?

Nur die wirklich großen Vereine haben die Chance, durch gute und qualifizierte Jugendarbeit zu bestehen und wirklich vernünftige sportliche Angebote zu bieten."

In den letzten Jahren ist die Mitgliederzahl rapide gesunken: Ein Verein ohne Sportler, Geld und Ehrenamtler, die nachrücken: Das ist das Todesurteil für jeden Verein.
Oder die Jugendarbeit wurde inzwischen eingestellt – zu teuer: Das geht bei vielen Vereinen so und das Ende ist bekannt.

Lieber ins Fitnessstudio?
Der gesellschaftliche Wandel macht vielen Vereinen in Deutschland zu schaffen: Ganztagsschule und eine veränderte Berufswelt knabbern an den wichtigsten Ressourcen: Dem Nachwuchs und ehrenamtlichen Helfern.
Wer stellt sich heute noch dreimal die Woche als Trainer auf eine Kegelbahn und fährt am Wochenende die Jugendmannschaft mit dem Privat-PKW oder bestenfalls Vereinsbus zum Auswärtsspiel? Viele Menschen können und wollen das nicht mehr.

Und wer Sport machen will, bezahlt für Flexibilität oft lieber das teurere Fitnessstudio.

Die Ersatzfamilie Verein – wollen viele nicht mehr
Ein Sportverein, der heute überleben will, muss umdenken: "Ein guter Verein ist ein Verein, der offen ist für alle, die ein Angebot macht, was die Menschen anspricht, ihrem Lebensalltag, ihren gesundheitlichen, sozialen Erfordernissen entspricht und ihnen immer wieder die Freiheit ermöglicht, auch neue Formen des Sporttreibens zu wählen, neue Kontakte aufzubauen, sich zu engagieren oder auch nicht zu engagieren." Nur: Dafür braucht ein Verein Geld und Ideen.

Sportvereine brauchen mehr Unterstützung von ihrer Gemeinde finanziell
sowie Unterstützung im Rahmen und Förderung der Nachmittagsbetreuung im Verein für die Ganztagsschulen.
Die Verbindung von Schule und Sportverein, die muss immer enger werden. Wenn die Sportvereine in die Schulen dürften und dort die Kinder für den Sport begeistern und sie dort binden können und die Kinder in den Wettkampfsport überführen können, dann funktioniert auch der Verein."
Organisatorische Last von den Ehrenamtlern nehmen. Das Ehrenamt darf nicht überlastet werden.

Wer heutzutage überleben will, muss kreativ werden: "Ich glaube, dass sich die kleinen Vereine zusammenschließen müssen zu größeren Einheiten, die eine gewisse Hauptamtlichkeit und eine gewisse kritische Masse auf die Beine stellen, mit der sie am Markt bestehen können. Ich vermisse da auch den Mut, die Zukunft gestalten zu wollen. Aber man muss sich um einige Vereine auch tatsächlich Sorgen machen.Hauptsächlich um die Flexibilität vieler alteingesessener Funktionäre.
ÜL-Otto Popp Kegeln/Asphalt
 



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