Neustadt bei Coburg

Als Christ mutig bleiben – wie? Neustädter Zeugen Jehovas besuchten Kongress

Glauchau/ Neustadt. Bleib mutig! - Das war der Leitgedanke des Herbstkongresses im sächsischen Glauchau, bei dem auch viele Zeugen Jehovas aus Neutadt und Rödental zu Gast waren. Hier ging man der Frage nach, wie man trotz zahlreicher Herausforderungen mutig für seinen Glauben eintreten kann...
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Kongresssaal Glauchau
Foto: JZ-Neustadt
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Glauchau/ Neustadt. Bleib mutig! - Das war der Leitgedanke des Herbstkongresses im sächsischen Glauchau, bei dem auch viele Zeugen Jehovas aus Neutadt und Rödental zu Gast waren. Hier ging man der Frage nach, wie man trotz zahlreicher Herausforderungen mutig für seinen Glauben eintreten kann. Die Redner der Tagung untersuchten anhand einiger Beispiele von Personen, über die die Bibel berichtet, worauf sich ihr Mut stützte bzw. was ihren Mut stärkte, falls sie einmal ängstlich waren. Etwa 1500 Gläubige besuchten die Tagung.

Heinrich Müller, reisender Prediger der Zeugen Jehovas und Vorsitzender des Kongresses, beschrieb in seinem Eröffnungsvortrag anhand des Bibelverses aus Psalm 138:3, dass echter Mut von Gott kommt. Er betonte, dass Gläubige keine Übermenschen sind, sondern sich auf Gott stützen und sich an Jesus Christus und an dessen Mut ein Beispiel nehmen. Dadurch können sie bei Glaubensherausforderungen mutig sein. Einer der Vorträge richtete sich speziell an Kongressbesucher, die noch wenig Berührungspunkte mit Jehovas Zeugen haben. Gestützt auf zahlreiche Bibelzitate wurden sie in dem Vortrag motiviert, entschlossen für den in der Bibel offenbarten Glauben einzutreten, weil sich das langfristig immer zum Guten auswirkt.

An der Gestaltung des Kongressprogrammes wirkte auch ein Prediger aus der örtlichen Gemeinde mit. Andre Kubat sprach über das Thema, wie man in der Arbeitswelt unter Druck den Mut Christi nachahmen kann. Viele sind heute vom Job vereinnahmt und haben kaum noch Zeit für Famile und Freunde. In einem Interview wurde herrausgestellt, wie man im guten Dialog mit dem Arbeitgeber oder Vorgesetzten bleibt und nach gemeinsamen Lösungen sucht. So könne man angemessenen Freiraum für Familie oder etwa für Gottesdienste schaffen.

Der Kongress diente auch dazu, durch die Erwachsenentaufe neue Gläubige in die Gemeinschaft von Jehovas Zeugen aufzunehmen. Ein Höhepunkt war daher die Taufe von 6 neuen Gläubigen.

„Der Kongress machte deutlich, warum der Mut für mich als Christ so wichtig ist“, sagte Markus Richter, einer der leitenden Prediger der Neustädter Zeugen Jehovas. „Durch die Missionstätigkeit und unsere direkt auf die Bibel gestützten Glaubensansichten erfahren wir als Zeugen Jehovas immer wieder Gegenwind und werden sogar in einigen Ländern der Erde religiös verfolgt. Sich dennoch nicht vom Glauben abbringen zu lassen, erfordert Mut. Und der Kongress hat mich darin bestärkt, weiterhin mutig zu bleiben“, resümierte Richter.

Weitere Informationen zu Jehovas Zeugen sind auf www.jw.org zu finden und können von dort kostenlos heruntergeladen werden.


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