Sulzheim

Wir sind keine Mexikaner, wir sind echte Indianer!

Zeltlager 2014 der Kolpingfamilie Sulzheim in Euerbach Auch dieses Jahr packten 30 Kinder im Alter von sieben bis 13 Jahren aus Sulzheim, Alitzheim, Oberspiesheim, Zeilitzheim, Kolitzheim, Untereuerheim und Gerolzhofen sowie acht Betreuer ihre sieben Sachen und machten sich auf eine Rei...
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Zeltlager 2014 der Kolpingfamilie Sulzheim in Euerbach

Auch dieses Jahr packten 30 Kinder im Alter von sieben bis 13 Jahren aus Sulzheim, Alitzheim, Oberspiesheim, Zeilitzheim, Kolitzheim, Untereuerheim und Gerolzhofen sowie acht Betreuer ihre sieben Sachen und machten sich auf eine Reise ins weit entfernte Amerika zu den Indianern. Dass sich dieses Amerika in Wirklichkeit auf dem Zeltplatz in Euerbach bei Schweinfurt befand, konnte man schon bald nicht mehr erkennen. Fleißig wurden ein großes Tipi, ein Marterpfahl und ein Lehmbackofen selbst gebaut, die den Zeltplatz in eine richtige Indianerlandschaft verwandelten. Natürlich benötigen richtige Indianer auch passende Kleidung, Schmuck und eine Jagdausrüstung. In Workshops konnten die Kinder deshalb ihren eigenen Kopfschmuck, Arm- und Halsbänder herstellen, Pfeile und Bögen schnitzen, Zielscheiben bemalen, Indianerzöpfe flechten sowie T-Shirts und Mokassins gestalten.

Es bildeten sich fünf Indianer-Stämme, die während der Zeltlagerwoche gemeinsam ihre Arbeiten verrichteten und in Wettkämpfen gegeneinander antraten: Die BLACK NIGHTS unter der Leitung der beiden Squaws Paula Greb und Neele Weber, die BUFFALO HUNTERS auch liebevoll „Holzköpfe“ genannt mit ihrem Häuptling Manuel Nöller, die GEOSU mit Felix Kimmel an der Spitze, die RAINBOWS unter der Führung von Karina Helbig und Matthias Weber sowie der Stamm der SCHNELLEN BLITZE mit den Oberhäuptern Franziska Volk und Stephan Biermann.

Die Woche stand ganz unter dem Motto „Leben in der Natur wie die Indianer“. In der Küche wurde deshalb auch das typische Indianeressen Jambalaya gekocht und viele weitere Gerichte im selbstgebauten Lehmbackofen zubereitet. Einer der Höhepunkte der Woche war sicherlich die professionelle Schießübung mit Pfeil und Bogen. Zudem wurden durch zwei nächtliche Überfälle die Jagdfähigkeiten trainiert und durch eine gruselige Nachtwanderung die Furchtlosigkeit der Indianer auf die Probe gestellt. Daneben gab es wie immer den traditionellen Lagergottesdienst mit Stephan Kleinhenz, Abendprogramme mit vielen Spielen, Popcorn und Stockbrot am Lagerfeuer, eine große Wasserschlacht mit Wasserrutsche sowie einen Beauty-Nachmittag mit Kathrin Scheder.

Am Abreisetag führten die Zeltlagerteilnehmer den Eltern eine Eigenproduktion des bekannten Cup-Songs auf, die während der Zeltlagerwoche entstanden war. Der Liedtext thematisierte die Erlebnisse der Woche und den Zusammenhalt der fünf Indianerstämme, die sich immer gerne aus der Klemme halfen. Passend hierzu wurde der typische Klatsch-Rhythmus eingeübt und mit Bechern und Percussion-Instrumenten begleitet.

Sulzheim (Manuel Nöller)

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