Steinwiesen

Treue Blutspender wurden geehrt - Dr. Heidi Beyerle dankte den Lebensrettern

„Vieles kann heute hergestellt werden, doch für Blut gibt es keinen Ersatz.“ - Mit diesen Worten begrüßte die stellvertretende Vorsitzende des BRK-Kreisverbandes, Dr. Heidi Beyerle, die Blutspender aus den Gemeinden Steinwiesen, Nordhalben, Marktrodach, Wilhelmsthal und der Stadt Wallenfels...
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Foto: Schreiben01
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„Vieles kann heute hergestellt werden, doch für Blut gibt es keinen Ersatz.“ - Mit diesen Worten begrüßte die stellvertretende Vorsitzende des BRK-Kreisverbandes, Dr. Heidi Beyerle, die Blutspender aus den Gemeinden Steinwiesen, Nordhalben, Marktrodach, Wilhelmsthal und der Stadt Wallenfels. 37 Lebensretter wurden für 25, 50, 75, 100 und sogar 150 Spenden ausgezeichnet. Besonders dankte Beyerle Willi Müller aus Neufang, der für 150 Spenden ausgezeichnet wurde und nach eigenen Worten „gerne noch so weiter macht, solange es geht“. Heidi Beyerle betonte, dass es für viele nicht so einfach ist, zur Blutspende zu gehen. Da stehen andere Termine an, die Gesundheit macht manchmal nicht mit und es braucht schon eine gewisse Überwindung. „Aber viele von euch gehen regelmäßig, das ist eine tolle Sache. Ihr habt dafür meine Hochachtung“, sagte die stellvertretende Vorsitzende. Das gespendete Blut ist wirklich von Nöten und wird für Bluttransfusionen, als Konzentrat in Form der roten Blutkörperchen oder als Blutplättchen, den sogenannten Thrombozyten, die zur Blutgerinnung dienen, an die Kranken und Verletzten abgegeben. „Es wird jeder Tropfen Blut verwendet“, betont Heidi Beyerle. Besonders freute sie sich darüber, dass die Bürgermeister der einzelnen Orte die Bereitschaft und Hilfe ihrer Bürger anerkennen und bei der Blutspenderehrung dabei sind. Einen großen Dank richtete sie an die vielen freiwilligen Helfer, die die Blutspendetermine vor Ort betreuen. Sie opfern ihre Freizeit und helfen unentgeltlich, damit die Hilfe am Nächsten auch wirklich funktioniert.

Bürgermeister Gerhard Wunder aus Steinwiesen dankte auch im Namen seiner Bürgermeisterkollegen aus Wallenfels, Marktrodach und Wilhelmsthal allen geehrten Blutspendern für ihren Dienst am Nächsten. Leider war aus Nordhalben kein Vertreter der Gemeinde anwesend, um seinen Bürgern zu gratulieren. Gerhard Wunder sagte, dass man für die Blutspendetermine gerne die Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung stelle und er hoffte, dass die treuen Spender auch weiterhin zu den Terminen kommen. „Wir stehen hinter dem Blutspendedienst, den treuen Helfern und den Spendern und danken ihnen für ihr großes Engagement“, bekräftigte Wunder und überreichte jedem Spender eine Eintrittskarte ins Erlebnisbad Steinwiesen.

Statistik:
Steinwiesen: Spenden seit 1962/63, seitdem 178 Termine mit 20.615 Blutkonserven
Wilhelmsthal: Spenden seit 1987, seitdem 136 Termine mit 11.841 Blutkonserven
Wallenfels: Spenden seit 1978, seitdem 121 Termine mit 8.584 Blutkonserven
Nordhalben: Spenden seit 1965, seitdem 179 Termine mit 20.259 Blutkonserven
Marktrodach: Spenden seit 1978, seitdem 148 Termine mit 14.553 Blutkonserven

Insgesamt wurden in Steinwiesen, Wilhelmsthal, Wallenfels, Nordhalben und Marktrodach seit den ersten Blutspendeterminen 75.852 Blutkonserven gespendet, das sind in etwa 38.000 Liter Blut, die für die Hilfe am Nächsten dringend benötigt wurden.

Die geehrten Blutspender und Lebensretter aus Steinwiesen
25 Spenden: Sandra Franz (Nurn), Christian Kremer (Steinwiesen), Heiko Deuerling (Berglesdorf), Sandra Kotschenreuther (Birnbaum), Chris Kotschenreuther (Neufang)
100 Spenden: Barbara Gräf (Leitschmühle), Stephan Kirsch (Steinwiesen)
150 Spenden: Willi Müller (Neufang)

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