Bamberg

"Radfahrer bei Zusammenstoß in Bayreuth am Kopf verletzt", ...

..., heißt es am 5. Dezember im Blaulichtteil. "Ein Radfahrer, der ordnungsgemäß den Radweg ... befuhr", wurde übersehen, als er bevorrechtigt eine Einmündung querte - wieder einmal. Dieser Unfallhergang ist einer der häufigsten im Radverkehr - und genau deshalb dürfen benu...
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..., heißt es am 5. Dezember im Blaulichtteil.

"Ein Radfahrer, der ordnungsgemäß den Radweg ... befuhr", wurde übersehen, als er bevorrechtigt eine Einmündung querte - wieder einmal.

Dieser Unfallhergang ist einer der häufigsten im Radverkehr - und genau deshalb dürfen benutzungspflichtige Radwege seit nunmehr über 17 Jahren nur in begründeten Ausnahmefällen angeordnet werden. Wie aber sieht die Realität aus?

Nahezu alle Verkehrsbehörden ordnen nach wie vor Benutzungspflicht auf straßenbegleitenden Radwegen nach Gutdünken an.

Die Verkehrserziehung redet den Kindern nach wie vor ein, auf dem Radweg wären sie sicher.

Kaum jemand, der nach 1997 (damals wurde die allgemeine Radwegbenutzungspflicht aufgehoben) seinen Führerschein macht, kennt das geltende Recht. Selbst Fahrlehrern ist es nicht selten unbekannt.

Etliche Polizeibeamte verweisen Radfahrer von der Fahrbahn auf nicht benutzungspflichtige Radwege.

Nicht wenige Autofahrer attackieren Radfahrer, welche neben nicht benutzungspflichtigen, häufig genug auch nicht benutzbaren Radwegen auf der Fahrbahn unterwegs sind: Hupen, Schimpfen, Bedrängen, Ausbremsen.

Kommt es hingegen zu einem der typischen Radwegunfälle, wird auf diesen Zusammenhang selbstverständlich nicht hingewiesen.

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