Bamberg

Leserbrief zu Fahrradunfällen in Bamberg

Peter Müller aus Bamberg ist ein gestresster Autofahrer. Der Grund: Radler, die nachts ohne Licht unterwegs sind und scheinbar keine Verkehrsregeln kennen. Die Polizei müsse ihr Augenmerk verstärkt auf Radfahrer richten, findet Müller.
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Symbolbild: dpa
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Immer die Radfahrer - ich bin täglich im Berufsverkehr unterwegs und muss mich wundern wie viele "Schwarzfahrer" unterwegs sind. Ich meine Radfahrer ohne Licht und dazu in pechschwarzer Kleidung. Warum werden Fahrräder verkauft, die keine Beleuchtung angebaut haben? Haben Sie schon einmal ein Auto gekauft, das keine intakte Beleuchtung beinhaltet? Autofahrer mit defektem Licht, egal ob hinten oder vorne, werden aus dem Verkehr gezogen. Gibt es für die Polizei nur Autofahrer?

Seit neuestem dürfen Radfahrer auch ohne Licht, bei vorhandenem Radweg, wieder auf der Fahrbahn fahren. Für wen wurden eigentlich für viel Geld in der Stadt Radwege gebaut und somit die Fahrbahn für Autos verengt, wenn jetzt die Radler wieder auf die Fahrbahn dürfen? Wobei die Radler, ich sehe es jeden Tag, keine rote Ampel kennen und mit aufgemalten Fahrrädern auf dem Radweg die Richtung nicht finden.

Vielleicht würde ein Fahrrad-Führerschein Abhilfe schaffen, damit die Akteure wenigstens die Regel des Rechtsfahrens lernen. Möglicherweise würden Geldstrafen wie beim Autofahrer Abhilfe schaffen. Auf jeden Fall muss unsere Polizei ihr Augenmerk mehr auf Radfahrer richten. Das geht aber nicht mit Radarfallen hinter den Büschen, sondern mit persönlicher Anwesenheit auf Straßen und Radweg.

Die Situation in Bamberg ist was Radfahrer angeht seit längerer Zeit "unter aller Sau". Abhilfe tut schon lange Not. Es muss jetzt etwas passieren und zwar bevor es wieder einen Radler erwischt.

Peter Müller aus Bamberg
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