Bamberg

Leserbrief: Erstaunliche Berichterstattung über Pfarrgemeinde St. Martin

Leserin Regina Paul findet es erstaunlich, was über die Pfarrei St. Martin berichtet wird.
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Die Informanten waren da wohl hauptsächlich der kleine Kreis von Unzufriedenen in unserer Pfarrei, die aber natürlich besonders militant auftreten.

Fakt ist jedoch, dass der Pfarrgemeinderat besonders in den letzten vier Jahren nichts zum Gelingen eines aktiven Gemeindelebens beigetragen hat. Der Gipfel war dann, dass Pfarrer Heinz schon im Vorfeld verhindert werden sollte! Daraufhin sollte dann eine vertrauensvolle Zusammenarbeit entstehen! Eine Entschuldigung dafür hat es bis heute noch nicht gegeben, aber das Treffen am 13. Januar bietet ja noch eine Möglichkeit dazu.Folgerichtig ist nun inzwischen fast der gesamte Pfarrgemeinderat zurückgetreten.

Nur zum besseren Verständnis: Auch zu meiner Zeit im Pfarrgemeinderat (2000 bis 2006) gab es schon jede Menge Rücktritte, aus den verschiedensten Gründen. Nur wurde damals nichts darüber geschrieben! Warum auch?

Nun haben wir das Glück, nach langen Jahre in einer zunehmend "seelsorgerischen Wüste", wieder einen sehr engagierten Seelsorger zu haben, der es verdient, mit einem nun bald neu zu wählenden Pfarrgemeinderat in den schwierigen Zeiten der Kirchensanierung konstruktiv und vertrauensvoll zusammenarbeiten zu können. Wir hoffen daher auf eine gute Wahlbeteiligung.

Inzwischen gibt es in der Pfarrei wieder zunehmend gute Angebote, bei denen jeder eine Aufgabe oder einen Kreis für sich finden kann, mit voller Unterstützung des Pfarrers. Der liturgische Ablauf liegt dagegen in der alleinigen Verantwortung des Pfarrers sowie seines pastoralen Teams. Ein wahrlich schwerer Brocken für die abgespaltenen Unzufriedenen.

"Alles hat seine Zeit", das neue Jahr wird einen neuen Pfarrgemeinderat bringen. Blicken wir hoffnungsvoll nach vorne.

Regina Paul aus Bamberg
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