Forchheim

Jugendweihnachtsfeier des HC Forchheim im Zeichen sozialer Verantwortung

Auch in diesem Jahr feierten alle Jugendmannschaften von der A- bis zur D-Jugend des HC Forchheim gemeinsam die Vorweihnachtszeit. Wie auch im Vorjahr, in dem ein „HC Poetry-Slam“ der Höhepunkt der Veranstaltung war, verabredete man sich im Jungen Theater, um ein paar Stunden zusammen zu verbringen...
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Foto: claudiah.rauscher@web.de
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Auch in diesem Jahr feierten alle Jugendmannschaften von der A- bis zur D-Jugend des HC Forchheim gemeinsam die Vorweihnachtszeit. Wie auch im Vorjahr, in dem ein „HC Poetry-Slam“ der Höhepunkt der Veranstaltung war, verabredete man sich im Jungen Theater, um ein paar Stunden zusammen zu verbringen.
Diesmal aber entschieden sich die Organisatoren gemeinsam mit allen Trainern und nach Absprache mit den jungen HandballerInnen für das Motto „Ja, wir schaffen was“.
Die soziale Verantwortung des Vereins sollte im Vordergrund stehen. Man wollte einen Moment der Besinnlichkeit schaffen, indem man an Menschen dachte, denen es gerade nicht so gut geht wie uns hierzulande. Deren Probleme nicht bei Sieg oder Niederlage, bei Trainingsanwesenheit trotz Stress in der Schule, bei Auseinandersetzungen über die Farbe der Trikots oder ähnlichem liegen.
In Zeiten, in denen so viel politisch diskutiert und so viel in der Öffentlichkeit beklagt wird, schien gerade jetzt die Zeit eines „Sich Besinnens auf das wirklich Wichtige“ vonnöten.
Einmal mehr sich daran erinnern und schätzen, welch ein Glück uns beschert wurde hier leben zu dürfen. Schnell war auch klar, dass man Menschen vor Ort helfen wollte.
Es bot sich an die momentane Erstaufnahmeeinrichtung „Untere Kellerstraße“ für Flüchtlinge in Forchheim zu unterstützen. Die Ehrenamtlichen dort vor Ort hatten einen Flyer entworfen, in dem man um die Unterstützung durch das Packen von Hygieneboxen bat.
Damit war schnell geklärt, dass man dies im Rahmen der diesjährigen Feier in Angriff nehmen wollte. Für die „Hygiene-boxen“ entwarfen die Jugendlichen in Gruppen verschiedene Motive und malten diese auf Stofftaschen. Hier ließen sich auch die Trainer und Betreuer von der Begeisterung anstecken und beteiligten sich an den Entwürfen. (An dieser Stelle vielen Dank für die kostenlose Bereitstellung der Stoffmalfarben durch die Firma Kreul).
Um die 50 Taschen waren am Ende des Abends befüllt mit Hygieneartikeln, die bei der Ankunft der Flüchtlinge am nötigsten gebraucht wurden. Gestiftet wurden diese von den Eltern. Die Bereitschaft hierzu war überwältigend.
Nach Beendigung dieser Aktion, wurde nach einem ordentlichen „Pizza-Gelage“ miteinander gesungen und man bewunderte sich gegenseitig bei der einen oder anderen „Karaoke“-Darbietung.
Unser Dank geht an unsere Eltern, die durch ihre großzügigen Spenden diese Aktion für die Asylsuchenden ermöglicht haben. Insgesamt konnten wir Hygiene-„boxen“ im Wert von mehr als 1000 Euro übergeben.
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