Kirchlauter

Eberner Stadtrat verhöhnt Gesetzgebung zur Windkraft

Mit erstaunlicher Ignoranz setzte sich die Mehrheit des Eberner Stadtrats in seiner Sitzung am 9.6.2016 über die Belange seiner Nachbargemeinde Kirchlauter hinweg. Diese fordert weiterhin die Einhaltung der 10 H – Regelung, die bei 230 m hohen Windrädern einen Abstand von 2300 m erforderlich machen ...
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Mit erstaunlicher Ignoranz setzte sich die Mehrheit des Eberner Stadtrats in seiner Sitzung am 9.6.2016 über die Belange seiner Nachbargemeinde Kirchlauter hinweg. Diese fordert weiterhin die Einhaltung der 10 H – Regelung, die bei 230 m hohen Windrädern einen Abstand von 2300 m erforderlich machen würde – erlassen von der Bayerischen Staatsregierung, doch wohl aus Fürsorgepflicht für die Gesundheit und Lebensqualität aller betroffenen Bürger.
In einem Fernsehinterview (Bayerischer Rundfunk, Frankenschau vom 9.6.2016) äußerte sich Eberns Stadtoberhaupt geradezu genüsslich über die angebliche Willkür dieses Gesetztestextes („Es könnte genauso gut 17H, oder 5H, oder 3H heißen“). Die Moderatorin sah sich zu der Feststellung veranlasst, Ebern wäre „die erste Gemeinde im Freistaat, die aus einem bestehenden Gesetz einen Papiertiger macht“.
Töne, die der Bayerischen Staatsregierung eigentlich in den Ohren klingen sollten.

Bürgerinitiative Pro-Natur-Tonberg Kirchlauter

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