Steinwiesen

Die Feuerwehren der Großgemeinde Steinwiesen gedachten ihrem Schutzpatron

Ein beeindruckender Zug näherte sich abgehend vom Feuerwehrgerätehaus in Steinwiesen der Pfarrkirche „Mariae Geburt“. Unter den Klängen des Musikvereins Steinwiesen zogen die Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen der Großgemeinde Steinwiesen, die Abordnungen der örtlichen Vereine und die Vertreter der...
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Foto: Schreiben01
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Ein beeindruckender Zug näherte sich abgehend vom Feuerwehrgerätehaus in Steinwiesen der Pfarrkirche „Mariae Geburt“. Unter den Klängen des Musikvereins Steinwiesen zogen die Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen der Großgemeinde Steinwiesen, die Abordnungen der örtlichen Vereine und die Vertreter der politischen und kirchlichen Gemeinde in einer großen Kirchenparade zum Festgottesdienst zu Ehren des heiligen Florian. Im festlich geschmückten Gotteshaus standen die Fähnriche mit ihren Fahnen Spalier vor dem Hochaltar und die Feuerwehrkameraden und Kameradinnen aus Steinwiesen versahen den Altardienst als Ministranten in ihren Uniformen. Kathrin Gremer-Schneider verlas die Lesung und trug die Fürbitten vor. Sie bat Gott darum, seine schützende Hand bei ihren Einsätzen über alle Kameraden zu halten, ihnen die Freude an der Arbeit zu erhalten, damit sie mit ihrer Nächstenliebe auch bei anderen Schule machen und er solle ihnen Mut und Kraft geben für ihre so wichtigen Aufgaben. Den Heiligen Florian bat sie, die Heimat vor Feuersbrunst und Not aller Art zu bewahren.

Pfarrer Richard F. Reis ging in seiner Festpredigt auf die Arbeit der Feuerwehrmänner und Frauen ein. Oft arbeiten sie im Licht, aber nicht im schönen Licht Christi, sondern im gefährlichen Licht des Feuers, das Angst verbreitet und viel vernichtet. Wenn dieses Element einmal entfesselt ist, ist es fast nicht mehr aufzuhalten. Er erinnerte an den Brand vor vier Wochen, wo die Feuerwehren sehr gefordert waren, um Schlimmeres zu verhindern. Er lobte in diesem Zusammenhang die gute Koordination, das Miteinander und das Aufeinander-Verlassen-Können. Auch Bürgermeister Gerhard Wunder hatte in einem persönlichen Schreiben den Einsatzkräften gedankt, die wirklich einen noch größeren Schaden verhindert hatten. „Eure Einsätze kann man zwar auflisten, man kann Statistiken erstellen, aber welch Herzblut darin steckt, wie ihr selbst an diese Aufgabe herangeht, das kann keiner notieren“, sagte Pfarrer Reis. Nur mit viel Übung und einem „Hand in Hand Arbeiten“ können die Aufgaben bewältigt werden und das verdiene höchsten Respekt. Aber über allen hält Gott seine schützende Hand und auch der Heilige Florian als Schutzpatron stehe ihnen immer zur Seite. „Ihr setzt euch dem Willen Gottes entsprechend für das Leben ein und gebt Gottes Liebe ein Gesicht. Ihr steht an der Seite Gottes“, betonte der Priester.

Nach dem Gottesdienst fand im Feuerwehrgerätehaus noch ein geselliges Beisammensein statt. Erster Vorsitzender Lukas Richter konnte zahlreiche Kameraden und Kameradinnen sowie andere Vereinsvertreter begrüßen. Bürgermeister Gerhard Wunder dankte allen Feuerwehrlern für ihren ehrenamtlichen und wichtigen Dienst, um Menschen in Not zu helfen. „Wir sind stolz auf unsere Feuerwehren, ihr seid einfach da, wenn ihr gebraucht werdet“, sagte Wunder und schloss mit den Worten „Wir halten zusammen, Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.“
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