Steinwiesen

Die Arche Noah macht Station im Kindergarten St. Marien

Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Noah und seiner Arche aus dem Alten Testament der Bibel. Beim Sommerfest im Kindergarten „St. Marien“ in Steinwiesen wurde sie lebendig. Eine Vielzahl an „wilden Tieren“ wie Hasen, Bären, Kühe, Affen, Elefanten, Löwen, Giraffen und Papageien bevölkerten die Sp...
Artikel drucken Artikel einbetten
Foto: Schreiben01
+4 Bilder
Wer kennt sie nicht, die Geschichte von Noah und seiner Arche aus dem Alten Testament der Bibel. Beim Sommerfest im Kindergarten „St. Marien“ in Steinwiesen wurde sie lebendig. Eine Vielzahl an „wilden Tieren“ wie Hasen, Bären, Kühe, Affen, Elefanten, Löwen, Giraffen und Papageien bevölkerten die Spielwiese. Noah (Niklas Ebert) sprach mit Gott (Marlon Stöcker), dass die Erde immer mehr zerstört wird, dass die Menschen sich nicht an Gottes Gebote halten, die Tiere quälen, sich stritten und prügelten. Es gab keine Ordnung mehr und keinen Frieden. Da wurde Gott traurig, als er sah, was in seiner Welt passierte. Aber da war ja noch Noah, er und seine Familie waren gute Menschen, sie sorgten für die Tiere, waren hilfsbereit und freundlich. Niemand von den Menschen hörte darauf, als Noah sagte, dass alles Böse und Schlechte untergehen wird, niemand nahm ihn ernst, als er von der großen Flut sprach, die kommen würde. Nur seine Frau und seine Söhne mit ihren Familien hörten auf ihn und fingen an, mit ihm eine Arche zu bauen. Bretter sägen, kräftig hämmern, Türen schneiden, Fenster setzen, Wände streichen, Dach draufsetzen und Futter holen – all das taten sie mit viel Energie und Elan. Dann war die Arche fertig, groß mit drei Stockwerken, mit Fenster und einer Tür. „Es ist ein Lebenshaus, das allen Schutz bietet und Leben rettet“, sagte Noah und rief mit lauter Stimme: „Kommt, steigt alle in die Arche ein!“

Doch nicht nur die Menschen gingen in die Arche. Auch die Tiere fanden sich paarweise ein und drängten sich in dem großen hölzernen Boot. Lange regnet es, der Tanz der „Regenkinder“ (Kindergartengruppe Ameisen und Bären) begeisterte die Zuschauer. Und dann sinkt langsam das Wasser, die Sonne geht auf, die „Sonnenkinder“ tanzen in gelben T-Shirts und Strahlen auf dem Kopf. Da schickt Noah die Taube los, die beim zweiten Flug endlich den ersehnten Olivenzweit mitbringt. Nun ist die Freude groß, alle steigen aus der Arche aus und tanzen zum Lied „Follow him“. Und dann kommt er, der große Regenbogen, der sich über die ganze Spielfläche spannt. Alle Kinder sind dabei, in verschiedenen Farben gekleidet. „Gottes Regenbogen“ ist das, ein Zeichen für einen Neuanfang. Mit dem gemeinsamen Lied „Ein Regenbogen bunt und schön“ schließt das Stück von der „Arche Noah“ und alle Kinder erhalten einen großen Applaus von allen, die bei diesem tollen Stück zugesehen haben. Alle Kindergartenkinder waren dabei, sogar die Kleinsten machten beim Tanz mit und man sah die Freude in ihren Augen.

Zu Beginn des Festes hatte Kindergartenleiterin Maria Peter alle Kinder, ihre Eltern, Verwandten und alle Gäste, vor allem Pfarrer Richard Reis und Bürgermeister Gerhard Wunder herzlich begrüßt. Ein Kindergartenjahr ist fast zu Ende und jeder hat seinen Teil zum Gelingen beigetragen, sei es die Kinder, die Mitarbeiter, der Elternbeirat, der Förderverein, die Gemeinde, die Trägerschaft und alle, die sich für den Kindergarten einsetzen. „Wenn es um unseren Kindergarten geht, sitzen wir alle in einem Boot“, sagte Maria Peter und dankte jedem für seinen Einsatz.

Im Anschluss an die „Arche Noah“ konnten die Kinder sich schminken lassen, eine Torwand lud zum Schießen ein und die Wasserspiele sorgten für Abkühlung. Tiermasken wurden gebastelt und kleine Archen durch eine Rinne gepustet. Spaß und gute Laune sorgten für ein rundum gelungenes Kindergartenfest 2016.
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren