Himmelkron
Gemeinderat

Zum Himmelkroner Alleefest soll das neue Geländer fertig sein

Spätestens im Januar wird der Auftrag für das neue Schutzgeländer an der Himmelkroner Baille-Maille-Brücke erteilt.
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Das neue Geländer an der Baille-Maille-Brücke soll bis zum Alleefest 2020 angebracht sein. Foto: Archiv/Werner Reißaus
Das neue Geländer an der Baille-Maille-Brücke soll bis zum Alleefest 2020 angebracht sein. Foto: Archiv/Werner Reißaus

Eine erfreuliche Mitteilung machte Bürgermeister Gerhard Schneider (CSU) in der jüngsten Gemeinderatssitzung. "Es ist vorgesehen, dass bis Ende November die Ausschreibungsunterlagen für das neue Schutzgeländer an der Baille-Maille-Brücke bei der Gemeinde vorliegen", sagte er. Danach könnten diese an die Firmen versandt werden.

Entweder in der Dezembersitzung, was er allerdings nicht mehr glaube, spätestens aber im Januar, könne die Vergabe für die Arbeiten erfolgen. Als Fixtermin für die Fertigstellung nannte Schneider das Alleefest des Förderkreises Mitte Juli nächsten Jahres.

Vier Stimmbezirke

Das "Erfrischungsgeld" für die Wahlhelfer bei der Kommunalwahl 2020 wurde auf 40 Euro (Briefwahl 30 Euro) festgesetzt. Pro Sitzung des Gemeindewahlausschusses erhalten die Teilnehmer zehn Euro Entschädigung.

Es werden vier Stimmbezirke gebildet: im Grampphaus und in der Schule Himmelkron sowie in den Ortsteilen Gössenreuth und Lanzendorf. Hinzu kommen drei Briefwahlbezirke. Das Gremium genehmigte noch die Anschaffung von zwei Laptops für die Kommunalwahl, der Auftrag ging an die Firma Mücom aus Neuenmarkt.

Das Gremium beschloss die Teilnahme an der zentralen Ausschreibung zur Beschaffung von digitalen Funkmeldeempfängern. Als Mindestabnahme wird die förderfähige Menge von 93 Meldern angesetzt. Bürgermeister Schneider wurde ermächtigt, nach Rücksprache mit den Kommandanten eine zusätzliche optionale Abnahmemenge von 30 Geräten festzulegen.

Plätze werden neu bepflanzt

Auf Antrag von Hans Matussek (CSU-FWG) werden noch in diesem Herbst an mehreren Plätzen im Gemeindebereich Himmelkron Neu- und Ersatzpflanzungen vorgenommen, und zwar im Graben nördlich des Festplatzes in Lanzendorf, am Parkplatz am Weißen Main, am Sportgelände des SV Lanzendorf, am alten Feuerwehrhaus in Lanzendorf, in der Königsberger Straße, am ehemaliger Bahnhof, in der Bernecker Straße und im Bereich Streitmühle.

Dem Gremium lag auch ein Antrag der evangelischen Kirchengemeinde Lanzendorf vor, die einen Schaukasten anbringen. Die Gemeinde will die Kirchengemeinde dazu bewegen, diesen gemeinsam mit dem angedachten Schaukasten der Kommune im Neubaugebiet aufzustellen.

Telekom sucht Funk-Standorte

Auf der Suche nach einem weiteren Standort für die neuen Mobilfunksendeanlagen schlug die Deutsche Telekom ein Grundstück im Staatsforst vor, und zwar im Schnittpunkt der Bundesstraße 303 und der Eisenbahnlinie. "Wir sehen uns außerstande, einen Standort vorzuschlagen, nachdem wir dort kein eigenes Grundstück haben", verdeutlichte Gerhard Schneider.

Der Bürgermeister gab noch ein Schreiben von Christoph Weigel und Julia Spessert bekannt, die darin auf den schlechten Zustand der Tannhäuser Straße hinweisen.

Einwohnerzahl gestiegen

Schneider teilte ferner mit, dass das Landratsamt Kulmbach den Haushalt 2019 ohne Auflagen genehmigt habe. Mit Stolz verwies er auf die Einwohnerzahl der Gemeinde Himmelkron, die auf 3345 angestiegen ist, konnte sich aber einen Seitenhieb nicht verkneifen. "Ich bedanke mich bei allen, die unsere Gemeinde als Wohnort gewählt haben, obwohl nach Feststellung mancher Bürger die Lebensqualität immer schlechter wird."

Ansonsten waren es vorwiegend Bauanträge, die den Verlauf der Sitzung bestimmten. Für die Errichtung eines Einfamilienwohnhauses mit Garage auf dem Grundstück Maintalstraße 1 erteilte der Gemeinderat das gemeindliche Einvernehmen.

Auf Zustimmung stieß auch die Durchführung eines Genehmigungsfreistellungsverfahrens zur Erweiterung einer Lagerhalle auf dem Grundstück Kulmbacher Straße 7 im Geltungsbereich des Bebauungsplanes "Gewerbegebiet Ost BA I".

Zu Beginn hatte Bürgermeister Gerhard Schneider des verstorbenen früheren Zweiten Bürgermeisters Manfred Riedel gedacht, der am 20. Oktober im Alter von 73 Jahren verstorben war. Riedel hatte dem Gemeinderat von 1978 bis 2008 angehört.

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