Mainleus
Millionen-Projekt

Wohnungsbau in Mainleus: Nachfragen sind jetzt schon da

Am Donnerstag war Spatenstich für zwei Mehrfamilienwohnhäuser im Hans-Grimm-Weg in Mainleus. Mieten, Bauzeit, Bezug: Hier lesen Sie alles über das Projekt.
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Zwei solcher Häuser entstehen im Hans-Grimm-Weg in Mainleus. Visualisierung: Architekt  Thomas Küfner
Zwei solcher Häuser entstehen im Hans-Grimm-Weg in Mainleus. Visualisierung: Architekt Thomas Küfner
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Kein Zweifel - Nachfrage ist da. "Vor allem die Vierzimmerwohnungen sind begehrt", sagt Bürgermeister Robert Bosch (CSU), wenn er auf das gemeindliche Bauprojekt im Hans-Grimm-Weg blickt. Dort war Donnerstagmittag Spatenstich für den Bau von zwei Mehrfamilienhäusern mit je sechs Wohnungen. An dem Festakt nahm auch ein prominenter Gast teil: Hans Reichhart, der bayerische Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr.

Bürgermeister Bosch freute sich, dass Minister Reichhart der Einladung zum Spatenstich gefolgt ist (siehe auch Bericht rechts): "Weil es sich beim Wohnungsbau inzwischen um ein heißes Eisen handelt." Und weil das Projekt in Mainleus vom Freistaat mit viel Geld gefördert wird.

Die Gemeinde erhält 30 Prozent Zuschuss (1,128 Millionen) aus dem Wohnungsbau-Förderungsprogramm und ein zinsverbilligtes Darlehen der BayernLabo über 2,256 Millionen Euro. Den Rest, 376 000 Euro, schultert der Markt.

106 Wohnungen befinden sich Bürgermeister Bosch zufolge schon in Gemeindebesitz. "Deshalb kennen wir die Nachfrage und wollten ein weiteres Angebot schaffen." Zugleich schließe man damit eine rund 20 Jahre alte Baulücke im Innenbereich.

Die Lage der neuen Häuser sei top: Zu Fuß ist man laut Bosch schnell bei vielen zentralen Stellen: in fünf Minuten ist der nächste Einkaufsmarkt erreicht, in neun Minuten der Bahnhof - und die Schule. In 14 Minuten sei man zum nächsten Kindergarten gelaufen und ins Freibad.

Selbst wenn laut Bürgermeister Bosch eine Fertigstellung der Gebäude erst im Sommer 2020 geplant ist, sind jetzt schon Bewerbungen für die Wohnungen möglich in der Liegenschaftsverwaltung des Marktes (Dagmar Strauß, Telefon 09229/878-22, Bastian Müller -14). Bewerben können sich alle, die eine Wohnung suchen: Singles, Paare, Familien, Jung und Alt, Menschen mit und ohne Einschränkungen. Weil das Projekt mit staatlichen Mitteln gefördert wird, sei die Vergabe allerdings an gewisse Kriterien gebunden.

Nicht nur die Lage ist optimal, auch die Ausstattung der Gebäude und Wohnungen ist auf aktuellem Stand, wie Architekt Thomas Küfner aus Mainleus betont: Alles wird barrierefrei, ein Aufzug ist vorgesehen. Alle Räume sind mit Fußbodenheizung ausgestattet, die Bäder haben Tageslicht. Der Standard entspricht dem eines Niedrigenergie-Hauses, die Heizung erfolgt mit Wärmepumpe (Luft). Die Häuser sind nicht unterkellert, Abstellräume befinden sich im Dachboden. Es gibt Terrassen und Balkone.

Dazu kommen 25 Parkplätze, wie Ronny Thater von der Liegenschaftsverwaltung erläutert. "Weil in der Vergangenheit in der benachbarten Gartenstraße die Parksituation angespannt war, haben wir uns für die hohe Zahl an Stellplätzen entschieden." Vorgeschrieben waren 14.

Die Fakten:

Wohnungen In den beiden identisch gebauten Häusern befinden sich insgesamt acht Vierzimmerwohnungen und vier Dreizimmerwohnungen.

Wohnfläche Die gesamte Wohnfläche beträgt rund 1080 Quadratmeter. Die Wohnungen sind durchschnittlich 90 Quadratmeter groß.

Miete Voraussichtlich werden 5,40 Euro pro Quadratmeter Grundmiete fällig - abhängig von der Entwicklung der Baukosten.

Fertigstellung Sommer 2020



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