Kulmbach
Burggeflüster

Wo steht die Hefe?

Einkaufen ist kein Problem. Es sei denn, man sucht die Hefe.
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Foto: Archiv
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Als berufstätige Frau, die viel unterwegs ist, geht man mal hier einkaufen und mal dort. Wie es sich halt gerade anbietet.

Schwierig ist das nicht. Die meisten Supermärkte folgen bei der Präsentation ihres Sortiments einer gewissen Logik, so dass Butter und Eier, Käse und Haferflocken meist problemlos zu finden sind - auch in eigentlich fremden Geschäften.

Eine ganz verzwickte Frage freilich taucht immer wieder auf: Wo steht die Hefe?

Nicht die Beutelchen mit Trockenhefe sind gemeint. Die finden sich zuverlässig dort, wo auch Backpulver, Vanillezucker und Kuvertüre liegen. Nein, es geht um frische Hefe, jene eher unauffälligen kleinen Würfel, 42 Gramm schwer - und in ausnahmslos jedem Laden ohne Nachfrage beim Personal nicht zu finden. Für mich jedenfalls nicht.

Manchmal findet man die Hefe zwischen den Fischkonserven und Milchprodukten, die, weil knapp am Mindesthaltbarkeitsdatum, zum Sonderpreis angeboten werden. Manchmal steht das Schächtelchen mit den Hefewürfeln zwischen dem fettarmen Quark und dem Soja-Joghurt und manchmal zwischen den Fertigspätzle und den Wurstkonserven.

In diversen Hausfrauen-Foren im Internet wird immer wieder leidenschaftlich darüber diskutiert, ob es nun eine Kunst ist, Hefeteig zuzubereiten oder nicht. Was mich persönlich betrifft: Buchteln, Hefezopf und Pizzateig mache ich von jeher problemlos so nebenbei. Vorausgesetzt allerdings, ich habe beim Einkauf die Hefe gefunden.

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