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Wissen Sie (noch), was Regen ist?

In Zeiten wie diesen, wenn die anhaltende Dürre auch vor Zisternen nicht halt macht, lechzt der Mensch nach Hinweisen, wann's mal wieder regnen könnte.
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Mal ehrlich: Wann mussten Sie das letzte Mal einen Schirm aufspannen? Symbolfoto: Jens Kalaene/dpa
Mal ehrlich: Wann mussten Sie das letzte Mal einen Schirm aufspannen? Symbolfoto: Jens Kalaene/dpa
Regen. Kennen Sie diese Erscheinung noch? Laut Wikipedia verbirgt sich dahinter die am häufigsten auftretende Form flüssigen Niederschlags aus Wolken.

Gerade in Zeiten wie diesen, wenn die anhaltende Dürre auch vor Zisternen, Becken und Tonnen nicht halt macht, lechzt der Mensch nach Hinweisen, wann er denn mal wieder mit diesem früher einmal regelmäßig auftauchenden Phänomen rechnen kann.



Kleiner Schauer täte schon mal gut


Denn so langsam kann einem das allmorgendliche langanhaltende Gartengießen (Sie wissen: die am häufigsten auftretende Form flüssigen Niederschlags aus Kannen und Schläuchen) auf die Nerven gehen. Tagsüber kann es ja ruhig warm und schön bleiben, aber nachts täte ein kleines Schauerchen hin und wieder schon gut - muss ja nicht gleich ein Wolkenbruch sein.

Ich kenne Leute, die haben eine Wetter-App, andere nutzen den hundertjährigen Kalender. Manche erhalten pausenlos unaufgefordert E-Mails von Onlinediensten, andere verlassen sich auf den Wetterbericht im Radio, ich zum Beispiel nutze seit Jahren einen kostenlosen Anbieter im Netz. Alles schön und gut, man darf nur nicht den Fehler machen, die Infos zu vergleichen. Denn da kann man schnell feuchte Augen bekommen - und zwar nicht vom Regen.

Nehmen wir zum Beispiel die nächste Woche. Während der eine Meteorologe nach einem Zwischenhoch eine neue Kaltfront mit unbeständigem Wetter prognostiziert, kündigt der andere eine weitere längere Hitzeperiode an. Wir können selbst entscheiden, was wir lieber wollen.


Landwirte mit heißem Draht nach oben?


Im Großraum Thurnau gibt es einen verlässlichen Hinweis, dass es bald regnen wird: wenn die Landwirte Gülle ausbringen. Meist ohne Vorwarnung. Die müssen dann irgendeinen Hinweis von oben erhalten haben. Und wenn sie sich irren, na gut, dann müssen wir den strengen Geruch halt ein paar Tage aushalten. Bei 30 Grad ja kein Problem.


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