Kulmbach
Burggeflüster

Wir bangen mit den Mitarbeitern

Was wird nur aus dem "Real"? Eine Frage, die sich in Kulmbach nicht nur die Mitarbeiter des Verbrauchermarktes stellen.
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Die Zukunft der "Real"-Märkte ist ungewiss. Foto: Archiv
Die Zukunft der "Real"-Märkte ist ungewiss. Foto: Archiv

Gut, größere Lebensmittelmärkte gibt es auch in Kulmbach en masse. Allerdings nicht mehr im Stadtzentrum, sondern in den Subzentren, die sich in der Albert-Ruckdeschel-Straße, Am Kreuzstein oder auch in der Lichtenfelser Straße befinden. Ein breites Angebot an Lebensmitteln in der Innenstadt? Fehlanzeige, seit auch das Kaufland seine Pforten geschlossen hat.

Lebensmittel im "Fritz"?

Ob im Fritz nach dem geplanten Umbau ein neuer Filialist einziehen wird? Das Centermanagement hofft es, wie auch viele Kulmbacher, die sich bis dato - nur wenige Meter vom Busbahnhof entfernt - im Einkaufszentrum mit vielen Dingen des täglichen Bedarfs eindecken konnten und für die fußläufig jetzt der Real der nächste Anlaufpunkt ist. Zumal ja auch der frühere "Meisterkauf" wankt, nachdem das Bundeskartellamt grünes Licht für den Verkauf der 277 Real-Märkte gegeben hat.

Die Hoffnung

Auch für die Kulmbacher "Real"-Mitarbeiter ist es ein Krimi mit noch unklarem Ausgang. Sie bangen um ihren Job. Wir bangen mit ihnen und hoffen, dass der "Real" der "Real" bleibt und zu den rund 50 Märkten gehört, die weiterbetrieben werden sollen. Wenn nicht, dann setzen wir unsere Hoffnung zumindest darauf, dass er unter den 180 ist, die nicht geschlossen, sondern von Mitbewerbern übernommen werden sollen, zu denen neben Edeka und Rewe auch das Kaufland gehören soll. Der absolute Supergau wäre es, wäre unser "Meisterkauf" unter den 50 Filialen, die dicht gemacht werden sollen: ein Supergau nicht nur für die Beschäftigten, sondern auch für die Einkaufsstadt Kulmbach.

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