Kulmbach
Burggeflüster

Wer lange sucht, findet dann doch

Wem erst kurz vorm Kassenautomaten im Parkhaus einfällt, dass er nun Parkkarte und Geld braucht, wird zur Qual für seine Mitmenschen
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Symbolbild: Holger Hollemann/dpa
Symbolbild: Holger Hollemann/dpa

Dienstagabend, 22 Uhr. Das Konzert einer angesagten Band ist zu Ende und knapp 4500 Menschen machen sich auf den Weg in die Parkhäuser in der Nähe des Veranstaltungsortes.

Bevor das Auto erreicht ist, gibt es erst einmal einen Zwischenstopp am Kassenautomaten. Was der Automat will, ist klar: Die Parkkarte!

Das aber scheint manchem Zeitgenossen erst in letzter Sekunde einzufallen. Und es beginnt eine hektische Suche nach der Karte, die vermutlich kurz nach der Einfahrt ins Parkhaus in den Tiefen einer Handtasche verschwunden ist.

Wer suchet, der findet, heißt es so schön. Und wer lange sucht, der findet zwar auch, aber dann - oh Schreck! - will der unverschämte Automat auch noch Geld! Also wird wieder in die Untiefen der - manchmal recht großen - Tasche abgetaucht.

So geht das Spiel nun weiter. Und ich - von Haus aus nicht unbedingt mit Geduld gesegnet - fange genervt an zu grübeln: Wie lange gibt es nun schon Parkhäuser und Kassenautomaten? Und gibt es für solche Menschen so etwas wie eine "Parkkarten-Geldbeutel-Such-App"?

Denn das Handy haben komischerweise fast alle in der lang gewordenen Warteschlange in der Hand! Das findet sich wohl schneller, als ein scheinbar völlig unerwartet gefordertes Parkticket nebst den Münzen, die der dem Autofahrer plötzlich in den Weg gesprungene Automat haben will.

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