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Kulmbach
Bürgerpreis

Vorbilder für die Gesellschaft

Es sind Menschen wie sie, die unsere Gesellschaft besser machen und das Leben anderer bereichern. Viel Lob gab es für die BR-Bürgerpreisträger
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In drei Kategorien vergab die bayerische Rundschau den Bürgerpreis 2017: Soziales, Jugendförderung und Zivilcourage.Matthias Hoch
In drei Kategorien vergab die bayerische Rundschau den Bürgerpreis 2017: Soziales, Jugendförderung und Zivilcourage.Matthias Hoch
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Es sind Menschen wie sie, die unsere Gesellschaft besser machen und das Leben anderer bereichern: Die Bayerische Rundschau hat am Mittwochabend Roswitha Jersch aus Kulmbach (Soziales), Franziska Kintzel und Christopher Schröder aus Untersteinach (Jugendförderung) sowie Matthias Zeyher aus Kupferberg (Zivilcourage) für ihr vorbildliches ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.


Vorschläge der Rundschau-Leser

Zum sechsten Mal hat die BR die Preise vergeben und würdige Empfänger gefunden, die der Jury von Zeitungslesern vorgeschlagen wurden. Die Geehrten sind Lebensretter, Zeitverschenker und Nachwuchsförderer, die im Stillen wirken und dabei Wertvolles erreichen. In Einzelportraits auf dieser und der gegenüberliegenden Seite stellen wir sie vor.
"Wir haben in den vergangenen Jahren 19 Damen und Herren ausgezeichnet, weil sie sich über Gebühr und ohne großes Aufhebens davon zu machen, für andere einsetzen, weil sie sich um die Jugendförderung in außerordentlichem Maße verdient gemacht haben oder weil sie anderen Menschen spontan und mit ganzem Einsatz in Notlagen geholfen haben "Wir sind stolz und glücklich, dass wir nun vier weitere Preisträger auszeichnen dürfen", sagte Redaktionsleiter Alexander Müller.


Mit vollem Einsatz

Er überreichte die Preise gemeinsam mit Regionalverlagsleiter Bernd Seidel. Franziska Kintzel und Christopher Schröder kümmern sich mit Kompetenz und Leidenschaft ehrenamtlich um die Ausbildung der Jugendlichen der Untersteinacher Blasmusik. Lothar Huber, Vorsitzender des Vereins, ist stolz auf seine Leistungsträger, die schon in jungen Jahren Verantwortung übernehmen: "Durch euch hat unser Verein eine gute Zukunft."
Wer hat heute noch Zeit? Diese Frage stellte Uwe Gieselmann, Heimleiter im Evangelischen Wohnstift, in den Raum. Er dankte Roswitha Jersch für ihr großes Engagement im Namen aller Bewohner, denen sie Zeit und Aufmerksamkeit schenkt.
Es gehört sehr viel Mut dazu, in ein brennendes Haus zu gehen, um ein Menschenleben zu retten, betonte der Kupferberger Bürgermeister Alfred Kolenda. Matthias Zeyher habe vorbildlich gehandelt, und Kupferberg sei stolz auf ihn.
Ein herzliches Dankeschön sprachen der Bayerischen Rundschau Landrat Klaus Peter Söllner und Oberbürgermeister Henry Schramm aus. Die Bürgerpreis-Initiative sorge dafür, dass die stillen Helden nicht übersehen und ihre Leistungen gewürdigt werden. Man könne stolz darauf sein, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der viele Menschen bereit sind, sich für andere zu engagieren - ob es nun in Vereinen sei oder durch mutiges Eingreifen in Notsituationen.
Die Bayerische Rundschau hatte bei der Festveranstaltung im Kulmbacher Mönchshof gleich doppelten Grund zur Freude: Nach der Preisverleihung wurde das 115-jährige Bestehen der traditionsreichen Heimatzeitung gefeiert. Es ist kein runder, aber doch ein besonderer Geburtstag in einer Zeit großer Umbrüche in der Medienlandschaft (siehe Berichterstattung auf Seite 9).
Stilvoll musikalisch umrahmt wurden beide Veranstaltungen von dem Kasendorfer Jazzduo "ThomKa" - Thomas Eschenbacher am Saxophon und Katharina Hargens an der Gitarre.

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