LKR Kulmbach
Vorlesetag

Vom bestohlenen Hamster und Jim Knopf

Auch die Schulen im Landkreis Kulmbach beteiligten sich an der Aktion, die Kindern Freude am Lesen vermitteln soll.
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Bürgermeister Robert Bosch (links) fungierte an der Grundschule Mainleus als Leseonkel. Werner Reißaus
Bürgermeister Robert Bosch (links) fungierte an der Grundschule Mainleus als Leseonkel. Werner Reißaus
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Gestern wurde wieder in ganz Deutschland vorgelesen. Der bundesweite Vorlesetag, der unter anderem auch an der Grundschule Mainleus und im Deutschen Dampflokomotiv-Museum durchgeführt wurde, stand in diesem Jahr unter dem Motto "Natur und Umwelt". Aufgerufen dazu hatten - wie jedes Jahr am dritten Freitag im November - "Die Zeit", die "Stiftung Lesen" und die "Deutsche Bahn Stiftung". Ihnen geht es darum, ein öffentliches Zeichen für das Vorlesen zu setzen und damit auch den Kindern die Freude am Lesen vorzuleben.

Bürgermeister als Leseonkel

An der Grundschule Mainleus stellte sich Bürgermeister Robert Bosch (CSU) als "Leseonkel" zur Verfügung, und zwar mit dem Buch "Wer hat dem Hamster das Gold gestohlen?" Mit dabei waren die Kinder der Klasse 1a und Klasse 1b mit ihren Lehrerinnen Franziska Schuller-Höhn und Brigit Strobel sowie die Vorschulkinder der der Kita "Arche" mit ihren Erzieherinnen Vera Lauterbach und Nicole Ganzleben.

Das Buch mit seinen schönen Dialogen dreht sich um den kleinen Hamster, der seinem Freund, dem Igel, etwas zeigen möchte. Doch plötzlich ist es weg, es wurde geklaut. Nun begeben sich die beiden Freunde auf die Suche nach dem Dieb und nehmen noch mehr Tiere und Tierfreunde mit, die helfen sollen, das Rätsel zu lösen. Auf der Suche nach dem skrupellosen Dieb knöpfte sich der Hamster mit seinen Freunden dann einen nach dem anderen vor.

In Eisenbahnermontur am Pult

Bürgermeister Bosch: "Mir hat es wieder viel Spaß gemacht und ich hoffe, die Geschichte hat euch auch gefallen." Vera Lauterbach dankte Bosch, dass er sich immer wieder zum Vorlesetag zur Verfügung stellt. Anschließend wurde noch eine Tierfigur aus dem Buch gebastelt, der "Igel als Maske".

Auch das Deutsche Dampflokomotiv-Museum bot den Klassen 3 und 4 der Grundschule Neuenmarkt-Wirsberg eine Vorlesung an - und was lag da näher, als das Buch "Jim Knopf und die Wilde 13" auszuwählen. Mit dem früheren Lehrer Reinhard Schulz und Claus Müller hatte das DDM zwei ausgesprochene Eisenbahnfans für die Vorlesung gewinnen können, die sich am Lesepult zusammen mit der Museumspädagogin Sandra Scholz auch in ihrer Eisenbahnermontur präsentierten.

Museum nutzt den Werbeeffekt

Die wunderbare Geschichte fesselte die Kinder: Nachdem das Postschiff wieder einmal gegen die Insel "Lummerland" gekracht ist, fällt die Entscheidung: Ein Leuchtturm muss her! Der Scheinriese " Tur Tur" wäre - mit einer Laterne ausgerüstet - ideal für diese Aufgabe. Also machen sich Jim Knopf und sein Freund Lukas mit der Lokomotive" Emma" auf den Weg in ein neues Abenteuer, um den Riesen nach "Lummerland" zu holen. Auf ihrer Reise begegnen sie unbekannten Wesen, müssen Gefahren überstehen und die Lokomotive "Emma" aus den Fängen der "Wilden 13" befreien.

Das DDM beteiligte sich das zweite Mal an dem bundesweiten Vorlesetag. Die stellvertretende Geschäftsführerin des DDM, Barbara Thiele, dazu: "Wir wollen natürlich das Lesen der Kinder fördern, aber auch, dass die Kinder bei der Gelegenheit auch unser Museum kennenlernen."

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