Untersteinach
Kommunalwahl

Volker Schmiechen will wieder Bürgermeister von Untersteinach werden

Der amtierende Untersteinacher Bürgermeister Volker Schmiechen bewirbt sich bei der Kommunalwahl um eine Amtszeit.
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Volker Schmiechen (mit Blumen) tritt im nächsten Jahr wieder für das Bürgermeisteramt an. Unser Bild zeigt weiter (hinten, von links) Fraktionssprecherin Cornelia Wehner, Landtagsabgeordnete Inge Aures, der Kulmbacher SPD-Fraktionsvorsitzende Ingo Lehmann, Unterbezirksvorsitzender Simon Moritz sowie (vorne von links) Schwiegersohn Werner Thomas mit Gattin Simone, stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Christa Müller, Enkelin Nele Thomas und Altbürgermeister Heinz Burges. Foto: Werner Oetter
Volker Schmiechen (mit Blumen) tritt im nächsten Jahr wieder für das Bürgermeisteramt an. Unser Bild zeigt weiter (hinten, von links) Fraktionssprecherin Cornelia Wehner, Landtagsabgeordnete Inge Aures, der Kulmbacher SPD-Fraktionsvorsitzende Ingo Lehmann, Unterbezirksvorsitzender Simon Moritz sowie (vorne von links) Schwiegersohn Werner Thomas mit Gattin Simone, stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Christa Müller, Enkelin Nele Thomas und Altbürgermeister Heinz Burges. Foto: Werner Oetter

Ein beeindruckendes und deutliches Votum gab es bei der Nomierungsversammlung des SPD-Ortsvereins im Sportheim für Amtsinhaber Volker Schmiechen. Von 32 stimmberechtigten Mitglieder bekam Schmiechen bei einer Enthaltung und einer ungültigen Stimme 30 Ja-Stimmen. Überraschend war bei der Versammlung dabei die Gesamtzahl der Besucher mit 65 Personen.

Die stellvertretende Ortsvorsitzende Christa Müller dankte Schmiechen und lobte seinen Ehrgeiz: "Er geht auf Bürger zu, informiert und setzt auf Teamarbeit. Nach Altbürgermeister Heinz Burges ein solches Amt anzutreten ist nicht einfach. Er hat dem Widerstand von 'Querschießern' standgehalten".

Den Ortsverein führt Schmiechen seit 2009. Der Bürgermeister selbst bilanzierte rückblickend die vergangenen fast sechs Jahre als Bürgermeister. Damals siegte er mit fast 55 Prozent gegen seinen Herausforderer Markus Weigel. "Seit dieser Zeit ist viel passiert, und es waren teilweise schwere, intensive, anstrengende, aber auch aber auch aufregende Jahre für meine Familie und mich. Ich habe mit viel Herzblut meine Arbeit bewältigt." Dank sprach das Gemeindeoberhaupt der SPD-Fraktion im Gemeinderat für die kollegiale Mitarbeit aus.

Kampf für die Umgehung

Schmiechen erinnerte daran, dass er den Kampf seiner Vorgänger für die Ortsumgehung nahtlos weitergeführt habe. Mittlerweile stehe die Umgehung kurz vor der Fertigstellung.

Die Hummendorfer Brücke wurde saniert und die die Zufahrt von der alten B 303 neu aufgebaut und asphaltiert. Realisiert worden sei, so Schmiechen weiter, der Breitbandausbau im Gewerbegebiet. Man habe die weitere Ansiedlung von Familien in Untersteinach auf den Weg gebracht und die Förderung der Vereine aufrechterhalten können. Die Spielplätze in Untersteinach und in Gumpersdorf seien saniert und ein neuer in Gumpersdorf angelegt worden.

Der Hort im Kindergarten sei vergrößert und in das Schulhaus verlagert worden. Den Schulstandort habe man erhalten können.

Schmiechen erninnerte auch an die Fertigstellung der Hochwasserfreilegung in Gumpersdorf und an den Anschluss der Wasserversorgung an die Rodacher Gruppe. "Es gilt nun, nach vorne zu schauen und die nächsten Projekt anzukurbeln und umzusetzen", so Schmiechen.

Auch weitere Projekte nannte der amtierende Bürgermeister, so beispielsweise die Förderung zur Glasfaser- und WLAN-Erschließung in Höhe von 50 000 Euro vom Bayerischen Staatsministerium für Heimat und Finanzen.

Glasfaser kommt

Weitere Ziele seien die Schaffung von barrierefreien Wohnraum, die Umgestaltung der Ortsdurchfahrt sowie die Veränderung des Umfeldes des alten Rathauses und der Parkplatzsituation. Mit dem Bau der FWO-Leitung von Hummendorf nach Untersteinach werde im nächsten Jahr begonnen.

Die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Leuchten sei ein weiteres Ziel.

Pressecklein bleibt

Klar Stellung bezog Schmiechen auch zum Thema Wasserversorgung: "Selbstverständlich wird der Pressecklein-Brunnen den Untersteinachern erhalten bleiben. Ich muss mit Nachdruck feststellen: Es wurde von mir nie etwas anderes behauptet. Dies geht natürlich nicht in zwei bis drei Jahren".

In Zuge der Erneuerung der Wasserleitung werde auch die notwendige Straßensanierung zeitgleich umgesetzt.

"Ich werde wie in den vergangenen Jahren mit Engagement, Offenheit, bürgernah und auch Transparenz für unsere Gemeinde einstehen.", schloss der Bürgermeister.

Die Aufstellung der Gemeinderäte für die Kommunalwahl findet am Freitag, 22. November, um 19.30 Uhr im Fortuna-Sportheim statt.

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