Untersteinach
Konzert

Untersteinacher Blasmusik hatte viele Überraschungen parat

Beim vorweihnachtlichen Konzert hatte die Untersteinacher Blasmusik nicht nur musikalische Überraschungen parat.
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Nachwuchssorgen hat die Untersteinacher Blasmusik nicht. Lothar Huber präsentierte den Bläsernachwuchs beim vorweihnachtlichen Konzert. Foto: Sonny Adam
Nachwuchssorgen hat die Untersteinacher Blasmusik nicht. Lothar Huber präsentierte den Bläsernachwuchs beim vorweihnachtlichen Konzert. Foto: Sonny Adam
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Der Verein zeichnete auch zwei junge Nachwuchsmusiker mit dem Leistungsabzeichen in Gold aus und widmete den Saal Landrat Klaus Peter Söllner. Die Miglieder der Blasmusik enthüllten ein Schild, auf dem der Namen Söllner prangte. Der Konzertsaal soll künftig "Klaus-Peter-Söllner-Saal" heißen, betonte der Vorsitzende Lothar Huber und überreichte eine Urkunde an den Landrat.


Flötenkinder trauten sich


Natürlich stand beim großen vorweihnachtlichen Konzertnachmittag in erster Linie die Musik im Mittelpunkt. Die Flötenkinder, die erst seit September Unterricht haben, trauten sich mit dem Nikolauslied und mit "Bald ist Weihnachten" auf die Bühne.

Die Bläserklasse stellte mit "Morgen kommt der Weihnachtsmann" und "Jingle Bells" unter Beweis, dass sich die Blasmusik um die Zukunft keine Sorgen machen muss. Außerdem gaben die jungen Musiker ihre ganz eigenen Gedanken zum Brexit zum Besten.


Medley bekannter Serenaden


Höhepunkt des Konzerts war natürlich der Auftritt der Untersteinacher Blasmusik. Mit modernen Klängen von "Bushido" machten die Aktiven den Auftakt. Es ist Tradition, dass immer ein Stück gespielt wird, das sich ein Mitglied gewünscht hat. In diesem Jahr stand die "Abendserenade" auf dem Programm, die Hans Rosa vorgeschlagen hatte. Bekannte Serenaden namhafter Komponisten wurden zu einem wunderschönen und anspruchsvollen Medley zusammengefügt.

Schon im Juni hatten die Musiker begonnen, sich auf das Konzert vorzubereiten. Und mit dem Werk "Wo die Wolga fließt" wagte sich die Untersteinacher Blasmusik an ein Stück, das den Aktiven rhythmisch und harmonisch einiges abverlangte: Denn in dem Stück erklang nicht nur der rasante russische Säbeltanz, die Schiwago-Melodie lud zum Träumen ein. Auszüge aus "Das einsame Glöckchen" und "Rapaschol" kamen in dem Werk vor. Und natürlich durften weitere russische Evergreens nicht fehlen. Das Publikum war begeistert von dem furiosen Streifzug durch Russland. Auch Edvard Griegs "Morgenstimmung" gelang bestens.


Erinnerungen an Bert Kempfert


Weiter erinnerten die Musiker an Bert Kempfert und ließen die schönsten Melodien des erfolgreichen Orchesterleiters wieder aufleben.

Mit "Mambo No. 5" heizte die Blasmusik den Besuchern so richtig ein, doch auch nachdenkliche Weisen hatte die Aktiven im Repertoire: "My way" und "The last farewell" gefielen dem Publikum.
Und auch Freunde klassischer Blasmusik kamen auf ihre Kosten.

Erst nach mehreren Zugaben durften sich die Musiker verabschieden. Gemeinderat Markus Weigel lud die Musiker zu "Afrika, Afrika" ein. Und Dirigent Lothar Huber zeichnete Anna Ströhlein und Julian Petz aus, die das Leistungsabzeichen in Gold abgelegt hatten.
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