Marktschorgast
Sperrung

Zwei schwere Unfälle auf der A9 innerhalb weniger Stunden: Auto kracht in Stauende - Fahrer schwer verletzt

Innerhalb weniger Stunden ist am Montag auf der A9 in Oberfranken ein zweiter schwerer Unfall passiert. Wieder musste die Autobahn gesperrt werden - wie schon in der Nacht.
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Auf der A9 war die Fahrbahn Richtung Süden nach einem schweren Unfall eine knappe Stundekomplett gesperrt.  Foto: Katrin Geyer
Auf der A9 war die Fahrbahn Richtung Süden nach einem schweren Unfall eine knappe Stundekomplett gesperrt. Foto: Katrin Geyer
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Am Montagvormittag ist es laut Informationen der Polizei zu einem zweiten schweren Unfall auf der A9 gekommen. Erst wenige Stunden zuvor war ein Lkw auf der A9 bei Bayreuth in ein Wohnmobil gekracht - bei dem Unfall gab es acht Verletzte.

 

Der zweite Unfall passierte gegen 10.30 Uhr kurz nach Ausfahrt Marktschorgast in Fahrtrichtung Süden. Das berichtet die Polizei. Ursache dürfte Unaufmerksamkeit gewesen sein.

Nach Angaben der Polizei hatte gegen 9.50 Uhr der 24-jährige Fahrer eines Renault-Kleintransporters auf der rechten Fahrspur hinter einem Lastwagen-Gespann anhalten müssen, weil sich ein Stau gebildet hatte.

Stau auf der A9: Autofahrer rutscht in Kleintransporter

Der nachfolgende 38-jährige Fahrer eines Opel registrierte dies offensichtlich zu spät. Das Auto rutschte infolge seiner höheren Geschwindigkeit komplett unter den Kleintransporter. Der wiederum wurde nach vorne auf den Lkw-Anhänger geschoben.

Schwer verletzter Autofahrer mit Rettungshubschrauber in Klinik

Bei dem Unfall wurde der Pkw-Fahrer schwerletzt. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Während der Unfallaufnahme wurde die A9 für etwa eine Dreiviertelstunde total gesperrt. Die Autobahnmeisterei Münchberg konnte nach einer intensiven Fahrbahnreinigung die Autobahn gegen 11.45 Uhr wieder komplett freigeben. Während der Sperre nutzten etliche Autofahrer und auch einige Lastwagenfahrer die Route über Marktschorgast, Sessenreuth und Wirsberg als Ausweichstrecke, so dass sich zeitweilig eine regelrechte Fahrzeugkolonne durch Wirsberg schob.

Der rund zehn Kilometer lange Stau wurde durch das THW Kulmbach betreut. An den beiden hauptsächlich beteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden von je 20.000 Euro. Den Schaden am Lkw-Anhänger schätzt die Polizei auf rund 5000 Euro. Der Fahrer konnte seine Fahrt fortsetzen. Gegen den Opel-Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

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