Kulmbach
Geparktes Auto touchiert

Scheinbar harmloser Unfall entpuppt sich als schwierig - Feuerwehr muss Auto-Dach abschneiden

In Kulmbach touchierte ein 20-Jähriger mit seinem Auto einen geparkten Wagen. Was nach einem eher harmlosen Unfall klingt, war doch schwerwiegender: Die Feuerwehr musste das Auto aufschneiden.
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Bei einem Unfall im oberfränkischen Kulmbach musste die Feuerwehr das Auto-Dach abschneiden, um die Insassen bergen zu können. Symbolfoto: benjaminnolte/Adobe Stock
Bei einem Unfall im oberfränkischen Kulmbach musste die Feuerwehr das Auto-Dach abschneiden, um die Insassen bergen zu können. Symbolfoto: benjaminnolte/Adobe Stock

Unfall in Kulmbach: Feuerwehr muss Auto-Dach zur Bergung abschneiden - Am frühen Donnerstagabend (21. November 2019) wurden die Einsatzkräfte in Oberfranken zu einem scheinbar einfachen Unfall in Kulmbach gerufen. Ein 20-Jähriger soll, so berichtet es die Polizeiinspektion Kulmbach, mit seinem Audi ein Auto touchiert haben. Das stand "ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand."

Bergung entpuppt sich als komplexer

Als Ursache machten die Beamten Unachtsamkeit des 20–Jährigen aus. Vor Ort aber stellte sich dann heraus, dass der Unfall und dadurch die Bergung der zwei verletzten Insassen - der Audi-Fahrer hatte noch eine weitere Person im Auto - doch komplexer war.

Durch den Aufprall wurden beide Insassen verletzt. Aufgrund der Schwere der Verletzungen war eine Bergung durch die Feuerwehr notwendig: Hierzu musste das Dach des Autos entfernt werden, heißt es in der Pressemitteilung der zuständigen Polizeiinspektion.

Straße muss eine Stunde lang gesperrt werden

Die Forstlahmer Straße, in der der Unfall passiert war, musste für die Zeit der Bergung der Personen für zirka eine Stunde komplett gesperrt werden. Beide Personen wurden im Anschluss ins Klinikum Kulmbach gebracht. Nach den ersten Erkenntnissen kann die Polizei schwerwiegende Verletzungen ausgeschlossen werden. Der Sachschaden an den Fahrzeugen beläuft sich auf etwa 10.000 Euro.

In Mittelfranken missglückte der Sprung eines Jugendlichen über eine Absperrung so sehr, dass auch dort die Hydraulik-Schere der Feuerwehr zum Einsatz kommen musste.

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