Neudrossenfeld

Auto wird hunderte Meter weit und zwei Böschungen hinab geschleudert: Spektakulärer Unfall in Franken

Eine scheinbar nicht enden wollende Unfallfahrt erlebte ein junger Mann (19) am Samstagabend in Oberfranken: Eine Telefonmast, ein Abhang, ein Feld und eine zweite Straße konnten das Auto nicht stoppen.
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Auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Lindau und Fohlenhof verlor ein junger Autofahrer nach einem Ausweichmanöver die Kontrolle. Sein Auto schlitterte mehrere hundert Meter weit. Symbolfoto: Andreas Rosar/dpa
Auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Lindau und Fohlenhof verlor ein junger Autofahrer nach einem Ausweichmanöver die Kontrolle. Sein Auto schlitterte mehrere hundert Meter weit. Symbolfoto: Andreas Rosar/dpa

Folgenreiches Ausweichmanöver im Kreis Kulmbach - 19-jähriger hat viel Glück im Unglück: Es liest sich wie eine nicht enden wollende Rutschpartie: Das Auto eines jungen Mannes machte sich nach einem erfolgreichen Ausweichmanöver selbstständig. Passiert ist das ganze nahe Neudrossenfeld im Landkreis Kulmbach, wie die zuständige Polizeiinspektion schreibt.

Ausgewichen und gut halben Kilometer weiter geschleudert

Der 19-Jähriger musste zwischen Lindau und Fohlenhof einem Reh ausweichen. Zwar war das Manöver erfolgreich, danach verlor er aber die Kontrolle über sein Auto. Gegen 20 Uhr war er auf der Ortsverbindungsstraße unterwegs, als das Tier die Straße kreuzte. Er überfuhr die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem Telefonmast und einem Straßenleitpfosten.

Anschließend fuhr er die Böschung hinab und durchquerte ein Feld, ehe er nach rund 300 Metern über die Kreisstraße Richtung Harsdorf geschleudert wurde. Dort rutschte der Wagen abermals die Böschung hinab, bevor eine Baumreihe den außer Kontrolle geratenen Ford endgültig stoppte.

Fahrer hatte wirklich Glück im Unglück

Der junge Fahrer erlitt nach erster Einschätzung bei dem Unfallgeschehen mit viel Glück nur leichtere Verletzungen, er wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Sein Auto hat nur noch Schrottwert. Es wurde vom Abschleppdienst aus der Böschung geborgen.

Die Kreisstraße zwischen Unterlaitsch und Fohlenhof war für die Dauer der Unfallaufnahme sowie der Bergung des Autowracks und der über mehrere Hundert Meter verteilten Fahrzeugteile komplett gesperrt. Die Instandsetzung der durchtrennten Telefonleitung dürfte unterdessen längere Zeit in Anspruch nehmen.

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