Die Schau findet alle zwei Jahre statt. Mehrere Verbandsvertreter betonten, dass so wohl die große Anzahl der Tiere mit über 600 herausragend sei. Auch die Qualität der Tiere sei bemerkenswert. Die Preisrichter konnten zahlreiche Tiere mit höchsten Auszeichnungen versehen.

Eines von ihnen ist ein Weibchen des Züchters Peter Tyroller. Er war mit insgesamt Langohren angereist. Zu Hause hat er dieses Jahr das ungefähr das Zehnfache gezüchtet. Seine Tiere der Rasse Alaska machen durchwegs eine herausragende Figur. Eine seiner Häsinnen konnte mit 97,0 Punkten den Sieg unter den Alaska-Weibchen erringen. Schon zu Beginn der Schau prangte das "verkauft"-Schild am Käfig.

Der beste Alaska-Rammler kam von Martin Höra und errang 97,5 Punkte. Markus Kynast war ebenfalls besonders erfolgreich: Sein Kleinsilber schwarz gehörte zu den drei Siegertieren. Siegertiere werden bei denjenigen Rassen ausgelobt, die mit mindestens 30 Tieren auf vertreten sind - so im Fall des Kleinsilber schwarz. Sind mindestens 60 Tiere ausgestellt, gibt es zwei Sieger. Daher die doppelte Auszeichnung bei der Rasse Alaska.

Die hohen Zuchtpreise gingen mit jeweils 387,5 Punkten an Elke Jahn (Kleinchinchilla) und Markus Kynast (Perlfeh). Ehrenpreise erhielten Heini Eckhardt (Lohkaninchen schwarz), Markus Kynast (Kleinsilber schwarz) und Peter Tyroller ( Alaska). Im Wettbewerb der Clubs konnte der Silber-Club Oberfranken mit 1932,5 Punkten das beste Ergebnis erringen, gefolgt vom Havanna-Alaska-Feh-Club Oberfranken mit 1931,5 Punkten und dem Chin-Club Oberfranken mit 1930 Punkten.