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Trebgast
Veranstaltung

Trebgaster Seefest feierte 40. Geburtstag

Das Spektakel rund um die Trebgaster Freizeiteinrichtung feierte einen runden Geburtstag. Während am Samstag beste Bedingungen herrschten, regnete es am Sonntag.
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Das Feuerwerk beim Trebgaster Seefest ließ keine Wünsche offen.  Foto: Dieter Hübner
Das Feuerwerk beim Trebgaster Seefest ließ keine Wünsche offen. Foto: Dieter Hübner
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Seefest in Trebgast - in den vergangenen 20 Jahren stets ein Garant für schlechtes Wetter. Aber es war ja kein gewöhnliches, sondern das 40. Seefest, das Bürgermeister Werner Diersch am Samstagnachmittag eröffnete. Und, so als hätte Pfarrer Peter Ahrens seine guten Verbindungen nach oben spielen lassen, blieb der sonst obligatorische Regen zumindest so lange aus, bis die Illumination des Sees und das Feuerwerk vorbei waren, und Timmis Band gerade ihre Zugabe absolviert hatte.

Das Motto "Brodwerschd, Bier und Blosmusik" war im wahrsten Sinn der Worte ernst zu nehmen, so dass sich daraus auch schon das Programm ableitete. Stand an Stand lieferten sich die einheimische Metzgerei Friedrich und die Metzgerei Wiesenmüller aus Bayreuth einen fairen Wettbewerb darum, welche Region die besseren Bratwürste hat: Bayreuth oder Kulmbach.

So entwickelte sich bereits am Nachmittag ein reges Treiben in familiärer Atmosphäre auf dem
Festplatz, musikalisch - böhmisch bis volkstümlich - eingeleitet von der Stadtkapelle Kupferberg unter Federführung von Valerij Efremov. Es folgte die Ahorntaler Blasmusik, 1951 entstanden aus der Blaskapelle Kirchahorn. Ihr musikalischer Leiter und Dirigent ist derzeit Markus Toesko. Ihr Repertoire: typisch fränkisch, echt böhmisch und bayrisch, festlich konzertant bis urig. Die Altersspanne der 30 Aktiven reicht von 12 bis 80 Jahre.

Fast 200 Jahre alt ist die Bundesmusikkapelle Kramsach aus Tirol. Von den 65 Musikern waren immerhin 50 nach Trebgast angereist, um mit einer Mischung aus Tiroler und österreichischer Blasmusik, gepaart mit klassischer Musik und modernen Rhythmen sowie Gesang und Show-Elementen, für prächtige Unterhaltung zu sorgen.

Der Abend gehörte Timmis Band, die sich mit Sängerin Annette verstärkt hatte. Swing-Rhythmen der 40er-Jahre sind ihr Markenzeichen. Dazu gehören aber auch Hits der Beatles oder von Elvis, Reggae, Rock und Pop.
Tradition hatte bei früheren Seefesten schon immer ein Feuerwerk.

Von Bürgermeister Werner Diersch wegen der vorher anhaltenden Trockenheit erst am Samstagmittag genehmigt und stimmungsvoll angekündigt mit Timmys Trompeten-Solo, wurde es - zur Freude der zahlreichen Besucher - um 22.30 Uhr auf der Insel gezündet. Eine halbe Stunde konnte man danach noch gemütlich beisammensitzen. Dann war es, wie eingangs erwähnt, mit der Trockenheit erst einmal vorbei.

Ein Bericht über den - verregneten - Seefest-Sonntag folgt.

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