Kulmbach
Extremsport

Tiroler Tourismusverband schwärmt vom "Spartan Race"

Kulmbach betritt als Veranstaltungsort des "Spartan Race" 2020 Neuland. Im österreichischen Oberndorf ist der Hindernislauf schon seit Jahren ein Spektakel.
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Kurz vor dem Start: In Oberndorf in Tirol schreibt das "Spartan Race" eine Erfolgsgeschichte. 2020 rechnen die Veranstalter mit über 10 000 Startern.Tourismusverbands  Kitzbüheler Alpen
Kurz vor dem Start: In Oberndorf in Tirol schreibt das "Spartan Race" eine Erfolgsgeschichte. 2020 rechnen die Veranstalter mit über 10 000 Startern.Tourismusverbands Kitzbüheler Alpen
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Kulmbach betritt als Veranstaltungsort des "Spartan Race" Neuland. Im österreichischen Oberndorf wird der Hindernislauf schon seit vier Jahren ausgerichtet. Mit großem Erfolg, wie Gernot Riedel mitteilt, der der Geschäftsführer der Tourismusverbands Kitzbüheler Alpen St. Johann in Tirol ist.

Auch in Oberndorf habe es anfangs Bedenken gegeben. "Weil es so etwas in Österreich bis dato nicht gab. Wir sind ins kalte Wasser gesprungen, wussten nicht, was aus der Sache wird", berichtet Riedel, der heute feststellt: "Die Veranstaltung hat sich riesig entwickelt."

Es werden immer mehr

Bei der Premiere vor vier Jahren seien es 3000 Starter gewesen, bei den Europameisterschaften, die 2020 stattfinden, rechne man mit über 10 000 "Spartanern". "Es ist die teilnehmerstärkste Sportveranstaltung in Tirol."

"Für jeden fällt was ab"

Die gesamte Region profitiere von dem Event, das einschließlich der Begleitpersonen an einem Wochenende 15 000 bis 20 000 Gäste ins Kitzbüheler Land locke. Hotels und Ferienhäuser seien Nutznießer, ebenso der Handel. "Für viele im Umkreis von 15 bis 20 Kilometer fällt da was ab."

Ein großes Augenmerk werde darauf gelegt, dass die Natur keinen Schaden nimmt. Das "Spartan Race" finde auf landwirtschaftlichen Nutzflächen, Weiden und Almflächen statt. "Sicherlich kein unsensibles Gebiet", sagt Riedel, der anführt: "Ob es Flurschaden gibt, hängt natürlich von der Witterung ab." Die Eingriffe in die Natur seien allerdings nicht groß, auch schnell behoben. Die "temporären Hindernisse" würden nach den Rennen gleich wieder abgebaut.

Es ist das Geld wert

Oberndorf zahlt wie Kulmbach eine Lizenzgebühr von 100 000 Euro pro Jahr, um Veranstaltungsort zu sein. Riedel: "Ein Betrag, der bei dem großen Erfolg absolut ok ist."

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