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Studium in Kulmbach kann 2020 beginnen

Das Studium an der neuen Fakultät Kulmbach der Universität Bayreuth kann 2020 plangemäß beginnen. Darauf wies am Donnerstag Präsident Stefan Leible hin.
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Im Bereich des Güterbahnhofs soll die Fakultät der Uni einmal unterkommen.Archiv/Alexander Hartmann
Im Bereich des Güterbahnhofs soll die Fakultät der Uni einmal unterkommen.Archiv/Alexander Hartmann

Im Jahres-Pressegespräch betonte Leible, dass die siebte Fakultät der Universität Bayreuth 2018 in Kulmbach konkrete Formen angenommen habe: "Wir sind gut in der Zeit und zuversichtlich, dass die ersten Studierenden 2020 in Kulmbach starten werden."

Noch Ende dieses Jahres sollen die Planungen für die Neubauten beginnen, Mitte 2019 wird mit den Berufungen und Stellenausschreibungen begonnen. Im Oktober 2020 sollen die ersten Studierenden an der Fakultät VII auf dem Campus Kulmbach beginnen.

Der erste Bachelorstudiengang heißt "Lebensmittel- und Gesundheitswissenschaften", der erste Masterstudiengang "Food Quality and Safety" (Lebensmittelqualität und -sicherheit). Das Programm wird in den anschließenden fünf Jahren ausgebaut.

Die Staatsregierung hatte das Konzept der Universität für den neuen Campus in Kulmbach im Juli befürwortet und 136 Millionen Euro für die ersten Jahre zugesagt. 1000 Menschen sollen dort mit den Schwerpunkten Ernährung und Gesundheit studieren; etwa 22 Professuren sind geplant.

Synergien ergeben sich mit dem neuen Medizincampus Oberfranken (MCO): 2021 sollen die ersten Medizinstudenten in Bayreuth eintreffen. Im Zuge des Medizinstudiums an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen wechseln sie im Laufe der Zeit nach Bayreuth ans Klinikum und an die Uni. Diese steuert Lehrpersonal aus den vorhandenen Lehrstühlen, zum Beispiel am Institut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften im Bereich Public Health und Gesundheitsökonomie, bei. Zusätzlich sollen im Rahmen des MCO zehn Profilprofessuren direkt an der Universität Bayreuth neu entstehen.

Universitätspräsident Stefan Leible zählt auf: "Die Fortschritte bei der siebten Fakultät und dem Campus in Kulmbach, das Batterieforschungszentrum BayBatt sowie der Medizincampus Oberfranken, das geplante Institut für Entrepreneurship und Innovation, vor allem aber der Zuschlag für ein Exzellenzcluster in der Afrikaforschung - all das zeigt: Wir haben die Weichen richtig gestellt."

12.790 Studierende haben sich im beginnenden neuen Semester bereits für Bayreuth entschieden. Das sind 297 mehr als zum selben Zeitpunkt im Wintersemester 2017/18. Der Zuwachs erstreckt sich über alle Bereiche.

Universitätspräsident Leible resümierte daher: "Der gute Ruf der Uni Bayreuth hat sich weiter verfestigt." In Zahlen bedeutet dies: Zum 10.10.2018 sind 1.708 Erstsemester, 3.031 Studierende im ersten Fachsemester und damit in Summe 12.790 Studierende an der Uni Bayreuth eingeschrieben. Insgesamt kommen 2.300 Studierende neu nach Bayreuth.

Zum Stichtag der amtlichen Statistik am 1.Dezember 2018 rechnet die Hochschulleitung mit insgesamt knapp 13.800 Studierenden (inklusive Beurlaubten). Betreut werden sie von etwa 1.500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Das entspricht einem Anstieg von etwa fünf Prozent. Knapp ein Drittel der Studierenden kommt aus Oberfranken und der Oberpfalz, circa 25 Prozent aus dem restlichen Bayern und ein weiteres Drittel aus dem übrigen Bundesgebiet. Rund neun Prozent der aktuell eingeschriebenen Studierenden kommen aus dem Ausland, vor allem aus China. 

Über die Universität Bayreuth

Die Universität Bayreuth existiert seit 1975 und ist eine der erfolgreichsten jungen Universitäten in Deutschland. Sie liegt im ‚Times Higher Education (THE) Young University Ranking‘ auf Platz 30 der 250 weltweit besten Universitäten, die jünger als 50 Jahre sind.

Interdisziplinäres Forschen und Lehren ist Hauptmerkmal der 151 Studiengänge an sechs Fakultäten in den Natur- und Ingenieurwissenschaften, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie den Sprach-, Literatur und Kulturwissenschaften.

Die Universität Bayreuth hat mehr als 13.000 Studierende, ca. 1.100 wissenschaftliche Beschäftigte, 241 Professorinnen und Professoren und etwa 900 nichtwissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie ist der größte Arbeitgeber der Region (Stand: 1. Januar 2018)



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