Während für die Bayerische Rundschau der 13-jährige Tierheim-Rüde Popeye spielerisch das WM-Orakel geben kann und den Ausgang der Spiele mit deutscher Beteiligung "vorhersagt", geht es seinen Artgenossen im Land der Fußball-Weltmeisterschaft seit Wochen noch gezielter an den Kragen als ohnehin. Präsident Wladimir Putin hat den streunenden Vierbeinern in den Austragungsorten der WM den Krieg erklärt. Er will "saubere Spiele".

Wenn die Berichte russischer Medien stimmen, wurden allein in Jekaterinenburg 4500 Hunde eingefangen - 4050 überlebten nicht. Zehn Prozent "gesunder und gutmütiger" Tiere seien ausgesondert worden, der Rest wurde erschossen, vergiftet, stranguliert. Und die vorerst Geretteten bekommen eine Gnadenfrist von 20 Tagen; hat sich ihrer dann niemand erbarmt, werden auch sie "erlöst".

Übrigens: Das auch bei Putin beliebte Maskottchen des Turniers ist ein Wolf. Finde den Fehler...