Rothenhügl
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Straßenbau früher: Teerkolonne auf der B 85 zwischen Kulmbach und Bayreuth

Vor dem Ausbau der Bundesstraße in den sechziger Jahren musste man durch viele Ortschaften fahren.
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So funktionierte Straßenbau in den sechziger Jahren: eine Teerkolonne auf der B 85 bei Rothenhügel (hinten, links). Foto: Archiv Stephan Tiroch
So funktionierte Straßenbau in den sechziger Jahren: eine Teerkolonne auf der B 85 bei Rothenhügel (hinten, links). Foto: Archiv Stephan Tiroch

Wenn man heute von Kulmbach nach Bayreuth fährt, steigt die B 85 bei Leuchau den Hügel hinauf und fällt auf der anderen Seite bei Rothenhügel (Foto: hinten, links) in sanften Schwung wieder hinab. Das war nicht immer so. Deshalb wurde die Bundesstraße in den sechziger Jahren verbreitert und auch der Verlauf verändert. Unser Bild zeigt eine Teerkolonne, die zwischen Rohr (Gemeinde Neudrossenfeld) und Rothenhügel (Stadt Kulmbach) im Einsatz war.

Vor dem Ausbau ging es durch eine Reihe von Ortschaften. So fuhr der Kulmbacher auf der Alten Bayreuther Straße zum Eulenhof und nach Forstlahm. Dort konnte man beim Gasthof Schramm einkehren. Dann ging es weiter nach Leuchau, wo die Fahrbahn direkt am Gasthaus Förster vorbeiführte. Auch in Rohr wälzte sich der Verkehr durch den Ort; die beiden Anwesen jenseits der Straße stehen heute aber nicht mehr. Man fuhr durch Neu- und Altdrossenfeld, denn die Umgehung wurde erst Mitte der achtziger Jahre gebaut.

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