Damit reagiert die Stadt auf die Gefahrensituation an dieser Stelle, die nach der Hochwasserfreilegung der Steinach offensichtlich geworden ist: Singnalisierten dort bisher eindeutig Bäume und Sträucher für Ortsunkundige die Fahrbahnbreite, so war das nach der Baumaßnahme nicht mehr der Fall. Die Böschung hinab zur Steinach grenzte seitdem ohne Schutzplanke direkt an die Straße.

Spektakulärer Unfall


Was auch gerade in den Wintermonaten nicht unproblematisch ist, wie ein Unfall am 8. Januar 2011 zeigte. Damals waren eine 35-Jährige und ihre 13 Jahre alte Tochter wegen Straßenglätte mit dem Auto von der Fahrbahn gerutscht und ungebremst in den damals reißenden Fluss gestürzt. Das Fahrzeug wurde mitgerissen, blieb aber zum Glück an einem Metallpfeiler hängen, der für die Hochwasserfreilegung in das Gewässer getrieben worden war. Mutter und Tochter kamen mit einer Unterkühlung davon.
Nachdem im Konzept der Hochwasserfreilegung keine baulichen Maßnahmen an dieser Stelle vorgesehen sind, wurde der Fahrbahnabgrenzung mit Steinen auf städtischem Grund zugestimmt.
Die Wasserbausteine wurden von den Harsteinwerken Schicker zur Verfügung gestellt. Josef Heiß, Toni Ott von der Stadt und Knud Espig von "Pro Stadtsteinach" bauten sie ein.