Stadtsteinach
Therapie

Stadtsteinacher Arzt mit ganzheitlichem Konzept

André Woytinas kombiniert in Stadtsteinach die Schulmedizin mit der ganzheitlichen Augenheilkunde. Auch die Hessin Dorothee Sylla, die ihr Augenlicht zu verlieren droht, setzt auf die Hilfe des Mediziners.
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Augenarzt René Woytinas hat nicht nur das Auge, sondern den gesamten Körper im Blick. Foto: Sonja Adam
Augenarzt René Woytinas hat nicht nur das Auge, sondern den gesamten Körper im Blick. Foto: Sonja Adam
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Wenn plötzlich die Buchstaben beim Lesen hüpfen oder wenn ein Fliesenmuster, das kerzengerade verlegt ist, auf einmal leichte Wellenlinien hat, dann können das erste Anzeichen für eine altersbedingte Makula-Degeneration sein, eine Krankheit des Auges, die bis zur Erblindung führen kann. Auch Dorothee Sylla (65) leidet unter der Makuladegeneration. Als sie die schockierende Diagnose von ihrem Arzt gestellt bekam, war sie Ende 50. Doch Sylla hat noch Hoffnung. Sie ist durch Zufall zur biologischen Makula-Behandlung nach Stadtsteinach gekommen - und mit dem Erfolg der Therapie sehr zufrieden.

Die Selbstheilungskräfte

"Oft kommen die Menschen einfach mit dem Gefühl, schlechter zu sehen", sagt Augenarzt René Woytinas. Bei der trockenen Form der altersbedingten Makula-Degeneration gebe es keine Behandlungsform.
Bei der aggressiven und schnell fortschreitenden Makula-Dengeneration biete die Schulmedizin Spritzenkuren und Laserbehandlungen an. Doch damit würden nur die Symptome behandelt. "Die biologische Augenheilkunde bekämpft nicht nur die Symptome, sondern sucht die Ursache und stimuliert die Selbstheilungskräfte des menschlichen Körpers", erläutert der Augenarzt. Es gibt, so Woytinas, viele mögliche Teilursachen für das Augenleiden. Diese zu erkennen, sei für den Erfolg der Therapie wichtig, müssten störende Faktoren wie psychische Belastungen, Stress oder Ängste doch ausgeschaltet werden. "Und deshalb ist eine Kur eine besonders gute Möglichkeit, mit der Behandlung zu beginnen", so der Mediziner.

Fortschreiten stoppen

Woytinas ist seit 1997 niedergelassener Augenarzt mit einer Praxis in Kulmbach. Seit zwei Jahren bietet er in Stadtsteinach bei Salem ganzheitliche Augenbehandlungen und spezielle Makula-Kuren an. Aus nah und fern strömen die Patienten zu ihm - auf der Suche nach Hilfe, die nicht leicht zu gewähren ist. "Die Nervenzellen, die einmal abgestorben sind, sind nicht wiederherstellbar. Das Sehvermögen, das weg ist, bleibt verloren. Aber oft gelingt es, die Fortschreitung der Erkrankung zu stoppen", sagt der Mediziner und ermutigt alle, die einen Verdacht haben, möglichst schnell einen Arzt aufzusuchen.
Woytinas kombiniert Schulmedizin und ganzheitliche Augenheilkunde. "Es geht darum, den Körper zu entgiften und die Belastungen, denen die Menschen ausgesetzt sind, zu reduzieren. Für jeden Patienten wird ein individueller Plan erstellt", erläutert er. 70 Prozent seiner Patienten erleben laut Woytinas eine spürbare Verbesserung, "bei vielen kann die fortschreitenden Sehverschlechterung verhindert werden".

Sie hat unter Ängsten gelitten

Dorothee Sylla aus Kaben bei Frankfurt ist eine Patientin, die seit Jahren zur Makula-Kur kommt. "Ich habe es einfach mal ausprobiert und bin beeindruckt, dass nicht nur das Auge untersucht, sondern der Mensch als Ganzes betrachtet wird", sagt die Frau, die schon als Kind stark kurzsichtig war. "Heute weiß ich, dass das was damit zu tun hatte, dass ich immer unter Ängsten litt. Ich brauche absolute Sicherheit."
Bei der ganzheitlichen Augenheilkunde werden homöopathische Mittel eingesetzt, der Körper wird entschlackt. Eine Ernährungsumstellung findet statt. Sylla hat viele Behandlungsmethoden kennengelernt. So die Gesprächstherapie, die Akkupunktur, die biologische Laserblutbehandlung oder auch die psychosomatische Therapie. "Seit einem Jahr hat es keine Verschlechterung mehr gegeben", zieht Sylla, die sich zwei Mal im Jahr eine Woche Kur-Aufenthalt in Stadtsteinach gönnt, eine positive Bilanz. Die 65-Jährige, die auch den grauen Star hat ("Die Erkrankung ist gestoppt") ist zufrieden: "Ich bin von der Operation weit entfernt. Das ist ein toller Erfolg."
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