Stadtsteinach
Tierrettung endet tödlich

Oberfranken: Pferd stirbt nach dramatischer Rettungsaktion - durch Scheunenboden gekracht

Trotz des Einsatzes von Feuerwehren und Ärzten hat eine Tierrettung in Oberfranken ein tragisches Ende gefunden: Eine Pferd, das in einer Scheune durch den Boden gekracht war, starb nach einer dreistündigen Rettungsaktion.
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Tödlich endete die Rettungsaktion eines etwa eine Tonne schweren Pferds, das in Oberfranken durch einen Stallboden gekracht war.   Symbolfoto: Alaina McLearnon/unsplash.com
Tödlich endete die Rettungsaktion eines etwa eine Tonne schweren Pferds, das in Oberfranken durch einen Stallboden gekracht war. Symbolfoto: Alaina McLearnon/unsplash.com

Tierrettung im Kreis Kulmbach endet tragisch: Wie die Stadtsteinacher Polizei berichtet, wurde der Einsatzzentrale am Montag (23. September 2019) gegen 9 Uhr gemeldet, dass auf einem Pferdehof im Stadtsteinacher Stadtteil Oberzaubach ein Pferd in einen Scheunenboden eingebrochen ist. Die Betondecke hatte an einer Stelle nachgegeben, das Tier war mit einem Hinterlauf in das Loch gestürzt.

 

Dramatische Tierrettung im Kreis Kulmbach: Feuerwehr und Ärzte 3 Stunden im Einsatz

Zur Tierrettung wurden die Feuerwehren Stadtsteinach, Zaubach und Bad Berneck alarmiert. Den 30 Einsatzkräften gelang es nach 3 Stunden mit Hilfe einer Tierhebevorrichtung das ca. 1000 Kilogramm schwere Pferd aus dem Loch zu heben.

Während der Rettung wurde das Tier von Tierärzten der Tierklinik Eckersdorf betreut. Trotz der engagierten und professionellen Arbeit von Feuerwehrleuten und Tierärzten verstarb das Tier kurze Zeit nach der Bergung an inneren Verletzungen, heißt es im Polizeibericht.

 

 

 

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