Stadtsteinach

Stadtsteinach: Gottes Wort in Witzen und Reimen

Der traditionelle Faschingsgottesdienst wurde in der Kirche St. Michael in Stadtsteinach gefeiert.
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Faschingsgottesdienst in St. Michael in StadtsteinachFoto: Sonny Adam
Faschingsgottesdienst in St. Michael in StadtsteinachFoto: Sonny Adam
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Lachen, Heiterkeit und Frohsinn gehören zum Leben dazu. Aus diesem Grund spickte Pfarrvikar Sebastian Masella seine "Faschingsmesse", bei der die Faschingsgesellschaft Stadtsteinach anwesend war, mit kleinen Witzen und amüsanten Anekdoten. Die Predigt reicherte der neue Stadtsteinacher Pfarrer mit gereimten Elementen an.

"Die Narretei, ich sag's unumwunden, hat der Glaube selbst erfunden", so Masella. "Wir Menschen sind doch auch recht witzige Gestalten", begründete er den Humor aus der Schöpfungsgeschichte.

Auch die Tradition des Osterlachens beweise doch, dass das Lachen nicht aus der Kirche verbannt werden dürfte, so der Pfarrer. Entstanden ist der Brauch, weil durch das Lachen symbolisiert werden sollte, dass der Tod besiegt worden sei. So bürgerte sich der Brauch ein, sich in der Kirche über die "Herren" lustig zu machen. "Lachen ist gesund. Beim Lachen werden über 45 Muskeln angespannt. Es gibt ja auch ein Lach-Yoga", sagte der Pfarrer. Bis heute leisten Krankenhaus-Clowns, die kranke Menschen zum Lachen bringen, wertvolle Dienste.

"Darum feiern wird die Messe mit Sammlung und Würde und legen ab alle Bürde", wünschte sich der Pfarrer. Er predigte, in teils gereimter Form, über die Heilung der Schwiegermutter des Simon Petrus.

Die Faschingsprinzessin trug die Lesung vor.

Die Ministranten durften ausnahmsweise die liturgischen Farben - nach persönlicher Wahl - durcheinanderwürfeln. Auch Organistin Pia Kraus ließ sich kleine Besonderheiten einfallen. Und am Ende geleiteten Faschingslieder die Gläubigen aus dem Gotteshaus St. Michael hinaus.

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