Kulmbach

Stadt Kulmbach wartet auf Bescheid zu Windpark Kirchleus

Die Stadt Kulmbach wartet nach den Worten von Oberbürgermeister Henry Schramm (CSU) auf die Unterlagen aus dem Landratsamt, aus denen hervorgehen wird, dass der Windpark bei Kirchleus mit insgesamt sieben Anlagen genehmigt ist. Dies werde noch heuer der Fall sein.
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Auch wenn das 10H-Gesetz - zehnfache Höhe der Windräder als Mindestabstand zur nächsten Siedlung - ab morgen in Bayern gilt: Auf der Kirchleuser Platte dürfen sieben 200-Meter-Anlagen gebaut werden. Foto: dpa
Auch wenn das 10H-Gesetz - zehnfache Höhe der Windräder als Mindestabstand zur nächsten Siedlung - ab morgen in Bayern gilt: Auf der Kirchleuser Platte dürfen sieben 200-Meter-Anlagen gebaut werden. Foto: dpa
Das hatte Hans-Dieter Vießmann vom Landratsamt infranken.de auf Anfrage mitgeteilt.

Schramm räumte ein, dass der Kulmbacher Stadtrat Mitte 2011 einstimmig für das Projekt votiert habe, allerdings habe die Stadt auch erreicht, dass das Vorranggebiet im Regionalplan um zwei Drittel der Fläche verringert worden sei.

Inzwischen habe man gesehen, wie kontrovers das Thema in Kirchleus diskutiert werde und entsprechend reagiert. Dafür jetzt kritisiert zu werden, sei unverdient. Der Stadtrat hatte den Bauantrag zwei Mal angelehnt - sein Einvernehmen wurde nun aber vom Landratsamt ersetzt, weil der Bauherr ein Recht auf die Genehmigung habe.
Sobald das Landratsamt den entsprechenden Bescheid erteilt habe, werde die Stadt ihn rechtlich prüfen und abwägen, ob eine Klage dagegen Aussicht auf Erfolg hat, sagte der OB. Entscheiden werden nach den Worten Schramms dann die Gremien.
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