Kulmbach
Bildung

Staatsregierung: Campus Kulmbach kommt voran

Der Aufbau der "Fakultät für Lebenswissenschaften: Lebensmittel, Ernährung und Gesundheit" an der Universität Bayreuth schreitet voran. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Staatskanzlei nach einer Sitzung des bayerischen Kabinetts hervor, das sich mit der Thematik befasst hat.
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Der Aufbau des Campus Kulmbach kommt nach Angaben der Staatsregierung voran. Foto: Archiv/Grafik Büro Schirmer
Der Aufbau des Campus Kulmbach kommt nach Angaben der Staatsregierung voran. Foto: Archiv/Grafik Büro Schirmer

Für die siebte Fakultät der Universität Bayreuth, die im März 2019 eingeweiht wurde, wurden die ersten sechs Professuren international ausgeschrieben. Die Besetzungen sollen im Laufe des Sommersemesters 2020 erfolgen. Ebenfalls in Ausschreibung befindet sich eine Stelle für den Aufbau des Studentenservice in Kulmbach.

Zum Wintersemester 2020/21 ist der Start des Masterstudiengangs "Food Quality and Safety" vorgesehen, ein an den Bedürfnissen der Wirtschaft orientiertes, interdisziplinäres Studienangebot. Ferner ist die Einführung des Masterstudiengangs "Global Food, Nutrition and Health" geplant.

Die Unterbringung der Fakultät für Lebenswissenschaften erfolgt interimsweise in Anmietungen. Mittelfristig ist die Errichtung eines staatlichen Neubaus geplant. Im Zuge der Umsetzung der Hightech-Agenda Bayern wird die Fakultät in den kommenden Jahren weiter ausgebaut.

Wie weiter aus der Pressemitteilung hervorgeht, ist der Medizincampus Oberfranken erfolgreich gestartet: 55 Studentinnen und Studenten haben zum Wintersemester 2019/20 ihr Medizinstudium im Studiengang Erlangen-Nürnberg/Bayreuth an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg aufgenommen. Die Studierenden werden die ersten vier Semester, die sogenannte Vorklinik, in Erlangen absolvieren, bevor sie dann für die klinische Ausbildung nach Bayreuth wechseln. Damit habe das Projekt Medizincampus Oberfranken ein ganz wesentliches Etappenziel erreicht.

51 Prozent der neu eingeschriebenen Studentinnen und Studenten kommen aus Franken, weitere 21 Prozent aus dem übrigen Bayern. Jährlich sollen insgesamt 110 Studentinnen und Studenten zum Studiengang Medizin Erlangen-Nürnberg/Bayreuth zugelassen werden. Auf das gesamte Studium der Humanmedizin gerechnet sorgt der Medizincampus Oberfranken im Endausbau 2025 für 600 zusätzliche Studienplätze der Medizin.

Der Freistaat investiert am Standort Bayreuth massiv in CleanTech und die Weiterentwicklung der Elektromobilität, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Mit dem Bayerischen Zentrum für Batterietechnik (BayBatt) bringe die Staatsregierung die Entwicklung einer neuen Generation von sicheren, intelligenten und nachhaltigen Batterien weiter voran und setze ein Zeichen für innovativen Klimaschutz. Damit realisiere sie einen wichtigen Baustein der Hightech-Agenda Bayern.

Der Aufbau der Forschungseinrichtung an der Universität Bayreuth schreitet nach Angaben aus der Mitteilung planmäßig voran: Das erste KeyLab "Batteriezelltechnikum" befindet sich aktuell im Aufbau. Damit entsteht eine neuartige flexible Forschungsinfrastruktur für die Fertigung von reproduzierbaren Batteriezellen, neuen Materialien und innovativen Speicherkonzepten.

Die Hälfte der Doktorandenstellen eines vorerst zehnköpfigen Graduiertenkollegs ist bereits besetzt. Zudem wird eine Juniorprofessur "Moderne Methoden des Batteriemanagements und Monitorings" im Rahmen des Bund-Länder-Programms zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses eingerichtet. Im Zuge der Umsetzung der Hightech-Agenda Bayern werde das Zentrum in den kommenden Jahren deutlich profitieren.

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