Himmelkron
Motorsport

Zwei Bestzeiten bringen Team Honke den Sieg

Das Himmelkroner Team Honke gewinnt mit knappem Vorsprung den Rallyesprint des AC Hof.
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Der Himmelkroner Reinhard Honke gewann mit seinem Beifahrer Michael Heinze aus Wonseees den Rallyesprint des AC Hof. Foto: Plietsch
Der Himmelkroner Reinhard Honke gewann mit seinem Beifahrer Michael Heinze aus Wonseees den Rallyesprint des AC Hof. Foto: Plietsch

Der mehrfache bayerische Rallyemeister Reinhard Honke (Himmelkron) und sein Beifahrer Michael Heinze (Wonsees) haben den Rallyesprint des Automobilclubs (AC) Hof gewonnen.

Der Sprint wurde rund um das Dorf Schwand bei Pirk an der Autobahn 72 ausgetragen. Die Strecke führte von der Unterkemnitzmühle nach Forsthäuser, an Schwand vorbei in Richtung Ruderitz zum Ziel kurz vor Geilsdorf. 22 Teams gingen auf die drei Runden mit je 4,4 Kilometern Länge. Doch kurz nach dem Start blieben bereits zwei Teilnehmer an einem größeren Stein hängen. Ein Duo musste die Reifen wechseln, das andere mit krummen Aufhängungen auf den Abschleppwagen warten.

Inzwischen hatten Honke/Heinze mit ihrem Mitsubishi Lancer ihre erste Wertungsprüfungsbestzeit gefahren, gefolgt vom Vater-Sohn-Duo Bernd und Jan Michel (beide MSC Naila) und Honkes Sohn Dominik mit Beifahrer Michael Motschenbacher, beide auf Subaru WRX. Gerade Michel/Michel erwiesen sich als hartnäckige Konkurrenten. Das Team Honke durfte sich keine Fehler erlauben - und das gelang.

Auch im zweiten Durchgang holten sich Honke/Heinze die Bestzeit, doch im dritten und letzten Durchgang starteten Vater und Sohn Michel eine Aufholjagd und fuhren Bestzeit. Doch es gelang dem Duo aus Naila nicht, den Zeitrückstand aufzuholen. In der Gesamtwertung hatten Honke/Heinze einen Vorsprung von 3,3 Sekunden auf Michel/Michel verteidigt. In einer tollen Schlussphase gelang es den Tirschenreuthern Max Schmid/Melanie Schmid auf Peugeot 306 sich noch an Dominik Honke vorbeizuschieben und den dritten Platz zu erobern.

Reinhard Honke - dann mit Beifahrerin Melanie Kalinke - geht nach diesem Sieg selbstbewusst am Samstag bei der Rallye Fränkische Schweiz an den Start. Obwohl die Konkurrenz größer als in Hof sein wird, peilt er einen Podestplatz an. gpp



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