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Neudrossenfeld
Damen-Volleyball

Young Volleys ohne Chance im Derby in Bamberg

Nach der enttäuschenden 0:3-Niederlage im Derby der Volleyball-Regionalliga in Bamberg kündigt Young-Volleys-Trainer Marc d'Andrea Konsequenzen an.
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Die Bambergerin Maya Hölzlein schlägt am Block der Neudrossenfelderin Isa Braun vorbei. Foto: sportpress
Die Bambergerin Maya Hölzlein schlägt am Block der Neudrossenfelderin Isa Braun vorbei. Foto: sportpress

Keine Chance hatten die Volleyballerinnen der N.H. Young Volleys im Derby der Regionalliga Südost. Die Spielgemeinschaft aus Neudrossenfeld und Hollfeld verlor bei der VG Ballerinas Bamberg mit 0:3 (15:25, 21:25, 15:25).

Die Vorzeichen für die Gäste standen schlecht, denn neben Hauptangreiferin Sophia Höreth fiel auch Zuspielerin Meike Schirmer verletzungsbedingt aus. So mussten drei Jugendspielerinnen und zwei Spielerinnen, die erst seit drei Wochen wieder im Training sind, in die Bresche springen.

Im ersten Satz zeigte sich das Team um Trainer Marc d'Andrea nervös. Die Ballarinas aus Bamberg punkteten immer wieder durch gute Angriffe und solide Aufschläge und gingen mit 18:11 in Führung. Antonia Schwenk wurde zum Aufschlag eingewechselt und verkürzte auf 18:14. Doch die N.H. Young Volleys konnten den Rückstand nicht weiter aufholen, und so ging der erst Satz mit 25:15 an die Heimmannschaft.

7:0 für Bamberg

Im zweiten Durchgang gelang den Gästen erst beim Stand von 0:7 der erste Punkt. Die Young Volleys konnten sich durch gute Annahme, stabilen Block und höhere Konzentration bis auf 20:24 heranarbeiten. Wieder war es Antonia Schwenk, die mit ihrem Aufschlag den Young Volleys noch einmal Hoffnung machte. Trainer d'Andrea sagte: "Toni hat drei Mal das Aufschlagrecht gehabt. In der Summe hat sie damit die drittmeisten Punkte gemacht. Für Toni ist das ein überragendes Ergebnis, für das restliche Team sicherlich eher unangenehm." Am Ende ging dieser Satz mit 25:21 an Bamberg.

Der dritte Satz verlief anfangs ausgeglichen. Mit 13:11 gingen die Ballarinas in Führung. Die Gäste machten sich mit zahlreichen Fehlern das Leben selbst schwer und mussten sich mit 15:25 geschlagen geben - sehr zur Enttäuschung der zahlreich mitgereisten Fans, die das ganze Spiel über lautstark für eine Heimkulisse sorgten.

"Es ist kein Wunder bei der Fehlerquote, dass man vorgeführt wird. Wir haben letzte Woche angesprochen, dass ein Umbruch her muss, sollten wir die Leistungen der letzten Woche nicht mit einem erkennbaren Trend verändern. Im letzten Jahr war Leonie Stöcker sowohl über die Mitte als auch diagonal ein Punktgarant. Egal wie schwach das Zuspiel war, sie hat ihre Angriffspunkte gemacht. In jedem Spiel gab es eine Aufschlagserie. Abgesehen von Sandra - in weiten Teilen der Spiele -fehlt das momentan bei ausnahmslos allen Spielerinnen. Es werden jetzt andere Spielerinnen die Chance bekommen es besser zu machen", kommentiert d'Andrea den Saisonbeginn.

Zwei Wochen haben die Young Volleys jetzt Zeit, die Niederlage aufzuarbeiten und sich neu zu finden. Das nächste Regionalligaspiel findet erst am 11. November um 13 Uhr in Unterhaching statt.

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