Neudrossenfeld
Fußball

TSV Neudrossenfeld will zurück zu alter Stärke finden

Der TSV Neudrossenfeld trifft zu Hause auf den FC Vorwärts Röslau - und muss sich vor einem alten Bekannten in Acht nehmen.
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Der Neudrossenfelder Sebastian Lattermann (links) trug sich bei seiner Rückkehr gegen den FC Lichtenfels gleich in die Torschützenliste ein. In dieser Szene reibt er sich im Zweikampf mit Luca Ljevsic auf.  Foto: G. Czepera
Der Neudrossenfelder Sebastian Lattermann (links) trug sich bei seiner Rückkehr gegen den FC Lichtenfels gleich in die Torschützenliste ein. In dieser Szene reibt er sich im Zweikampf mit Luca Ljevsic auf. Foto: G. Czepera

Nach zwei Heimniederlagen in der Landesliga Nordost peilt der TSV Neudrossenfeld (2.) im dritten Anlauf den ersten Sieg des Jahres am Weinberg an. Die Mannschaft von Trainer Werner Thomas empfängt am Samstag (15 Uhr) den FC Vorwärts Röslau (11.).

Die Grün-Weißen kamen am vergangenen Wochenende beim FC Lichtenfels nicht über ein 1:1 hinaus. Der Ausgleichstreffer fiel erst in der Nachspielzeit. Mit Blick auf die 1:2-Niederlage gegen Großschwarzenlohe sah Thomas jedoch einen Fortschritt: "Die Mannschaft hat gefightet und trotz schwieriger Platzverhältnisse versucht, Fußball zu spielen."

Rückkehrer trifft

Im Vergleich zum Hinspiel trat der TSV mit sieben Änderungen an und musste vier Spieler ersetzen, die zusammen auf 45 Tore kommen. Erfreulich aus Neudrossenfelder Sicht war, dass Rückkehrer Sebastian Lattermann in seinem ersten Einsatz sofort traf. Thomas braucht den 28-Jährigen, denn aktuell führt noch Winter-Abgang Louis Engelbrecht bei den Neudrossenfeldern die Torjägerliste an.

Die Enttäuschung bei der Mannschaft war nach dem Spiel in Lichtenfels trotzdem groß, doch der TSV-Trainer ist sich sicher, dass sein Team daraus lernen wird. "Wir sind auf dem richtigen Weg, aber die Automatismen sind noch nicht so da, wie in der Vorrunde", sagt Thomas. Die Trainingswoche hat der TSV-Trainer genutzt, um weiter an den Abläufen zu arbeiten.

Mit dem FC Vorwärts Röslau kommt eine Mannschaft an den Weinberg, die als kampfstark gilt und nicht zu unterschätzen ist. "Es ist kein Gegner in der Liga leicht, das haben wir schon schmerzlich erfahren müssen", sagt Thomas.

Gefährliches Sturm-Duo

Die Röslauer haben sich in der Winterpause mit Kaan Geezer verstärkt. Der Ex-Altstädter wechselte vom Spitzenreiter der Bezirksliga Ost, Kickers Selb, zum Team von Trainer Ali Sener. Dort trifft er auf den ehemaligen Neudrossenfelder Ertac Tonka, der mit 18 Treffern Dritter der Torjägerliste ist. Zusammen mit Tonka bildet der 21-Jährige ein gefährliches Sturm-Duo.

Für Thomas ist aber erst einmal die eigene Leistung wichtig, denn er will mit seinem Team schnell zu alter Stärke zurückfinden. Die angespannte Personalsituation macht dies allerdings nicht leicht. Simon Ruß fällt nach seinem Kreuzbandriss weiter aus. Mit Julian Pötzinger und Levin Pauli fehlen zwei weitere Leistungsträger: "Wir müssen die Ausfälle gemeinschaftlich kompensieren", sagt Thomas. Immerhin kehrt mit 16-Tore-Mann Stefan Kolb eine Stütze zurück. Auch Richard Schneider ist wieder einsatzfähig.

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