Neudrossenfeld
Fußball

TSV Neudrossenfeld trifft auf Kellerkind mit viel Potenzial

Der TSV Neudrossenfeld trifft beim TSV Kornburg auf einen Gegner, den viele in der Landesliga Nordost weiter oben erwartet haben.
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Augen zu und Zweikampf gewinnen: Am vergangenen Wochenende waren die Neudrossenfelder um Jahn Löhrlein (grünes Trikot) den Röslauern mit Jaroslav Smrha in fast allen Belangen überlegen.  Foto: Alexander Muck
Augen zu und Zweikampf gewinnen: Am vergangenen Wochenende waren die Neudrossenfelder um Jahn Löhrlein (grünes Trikot) den Röslauern mit Jaroslav Smrha in fast allen Belangen überlegen. Foto: Alexander Muck

Mit einem Sieg beim TSV Kornburg will der TSV Neudrossenfeld am Samstag (16 Uhr) die Hinrunde der Landesliga Nordost abschließen. Doch die Aufgabe wird wohl um einiges schwerer als zuletzt beim 5:0 gegen den FC Vorwärts Röslau.

"Wir sind auf einen Gegner getroffen, der es uns in der ersten Halbzeit relativ leicht gemacht hat, Torchancen zu erspielen", sagt der Neudrossenfelder Trainer Markus Taschner zum Spiel in der Vorwoche. "Ich fand es gut, wie die Mannschaft das einerseits ausgenutzt und andererseits in Tore umgemünzt hat. Wir können sehr zufrieden sein." Sollte in Kornburg ein weiterer Erfolg hinzukommen, haben die Neudrossenfelder 30 Punkte in 17 Spielen geholt. "Eine Bilanz, mit der wir leben können", sagt Taschner. "Natürlich gibt es einige Spiele, denen man nachtrauert. Aber es gibt auch einige Spiele, die auf Messers Schneide standen und für uns ausgegangen sind."

Schulik mit 17 Treffern

Eine wesentlich schlechtere Bilanz weist der TSV Kornburg auf. Mit 17 Punkten steht er auf einem Abstiegsrelegationsplatz - und das, obwohl er mit Sebastian Schulik den mit 17 Toren treffsichersten Stürmer der Landesliga Nordost in den Reihen hat. "Die Kornburger haben eine Mannschaft, die viele vor der Saison weiter vorne erwartet haben", sagt Taschner. "Ich glaube, es ist eine Mannschaft, in der viel, viel mehr steckt, als es ihr aktueller Tabellenplatz aussagt."

Und das zeigte der Ex-Bayernligist zuletzt beim deutlichen 5:1 im Kellerduell beim TuS Feuchtwangen. Vor der Partie hatte sich der TSV Kornburg von Klaus Mösle getrennt und Ayala Fanesi zum Trainer ernannt. Neudrossenfeld ist also gewarnt. "Wir dürfen uns von der Platzierung des Gegners nicht täuschen lassen", sagt Taschner.

Sascha Engelhardt kehrt zurück in den Kader. Zudem wird Tobias Grüner nach einem längeren Urlaub wieder zwischen den Pfosten stehen. Auch Richard Schneider, der zuletzt über Rückenprobleme geklagt hatte, meldet sich fit.

Ausfallen werden weiterhin Lukas Schelenz, Bas Peeters und Tamino Ansari. Bei Schelenz erwies sich die Verletzung aber nicht so schwer wie vermutet. Er will in der nächsten Woche wieder mit dem Lauftraining beginnen. Dieses hat Peters bereits aufgenommen. Ob beide noch vor der Winterpause wieder zum Kader stoßen, ist noch fraglich. "Wir wollen da nichts über das Knie brechen, dafür ist unser Kader zu breit", sagt Taschner.

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